Ich habe beim Tauchen sowohl die GoPro 9 als auch die GoPro 13 im Einsatz und weiß, welches GoPro Zubehör zum Tauchen unter Wasser wirklich hilft. Eine GoPro allein reicht für Erinnerungsclips, doch ohne passendes GoPro Unterwasser Zubehör werden Farben blass, Videos wackeln, das Gehäuse beschlägt oder der Akku ist im falschen Moment leer. Ich zeige dir was sich fürs Gerätetauchen lohnt und was du dir am Anfang sparen kannst.
Das wichtigste GoPro Zubehör auf einen Blick
Du brauchst nicht sofort ein großes Unterwasser-Rig. Diese Zubehörteile bringen dir Unterwasser beim Gerätetauchen den größten Unterschied:
- 🛡️ Tauchgehäuse für deine GoPro: Schützt die Kamera bei tieferen Tauchgängen.
- 💧 Anti-Fog-Einsätze: Verhindern Beschlagen durch Feuchtigkeit im Gehäuse.
- 🔴 Unterwasserfilter und Rotfilter: Holen bei gutem Umgebungslicht Farben zurück.
- 💡 Videolampe: Sinnvoll für Details, Wracks, Nachttauchgänge und wenig Licht.
- 🎥 2-Hand-Tray: Sorgt für ruhigere Videos und Platz für Lampen.
- 🔒 Halterung und Sicherung: Schützt deine GoPro vor Verlust auf dem Boot und unter Wasser.
- 🔋 Akkus, Ladegerät und Speicherkarten: Wichtig für mehrere Tauchgänge am Tag.
- 📸 Sinnvolle GoPro-Setups: Vom kompakten Urlaubssetup bis zum Video-Setup mit Lampe.
Noch unsicher, welches Modell zu deinen Tauchgängen passt? Dann schau dir meinen Ratgeber an, welche GoPro zum Tauchen die beste für dich ist.
Tauchgehäuse für deine GoPro
Mit einer GoPro kannst du ohne Gehäuse nur bis 10 Meter ins Wasser. Sobald du tiefer tauchst, brauchst du ein Unterwassergehäuse. Es schützt deine Kamera nicht nur in der Tiefe, sondern auch beim Sprung vom Boot, beim Hochklettern über die Bootsleiter oder wenn du bei Wellengang irgendwo anstößt. Auch Sand, Salzwasser und Kontakt mit anderer Ausrüstung steckt ein robustes Gehäuse besser weg.

✅ Darauf solltest du beim Kauf achten:
- Das Gehäuse muss exakt zu deinem GoPro-Modell passen.
- Es sollte für mindestens 40 bis 60 Meter ausgelegt sein.
- Verschluss und Tasten müssen auch mit Handschuhen zuverlässig funktionieren.
- Dichtung und Gehäuserand müssen sauber verarbeitet sein.
- Filter, Anti-Fog-Einsätze und Halterungen müssen zum Gehäuse passen.
💡 Mein Praxis-Tipp: Ich kontrolliere vor jedem Tauchgang Dichtung, Gehäuserand und Verschluss. Ein Haar, Sandkorn oder eine leicht verrutschte Dichtung kann reichen, damit Wasser ins Gehäuse kommt.
❌ Öffne das Gehäuse nicht unnötig auf dem nassen Boot. Feuchte Luft oder Spritzwasser im Inneren führen schnell zu beschlagenen Aufnahmen und erhöhen das Risiko für Wasserschäden.
- Robustes Tauchgehäuse bis 60 Meter für GoPro HERO9, HERO10, HERO11, HERO12 und HERO13. Schützt deine Kamera beim Tauchen, auf dem Boot und an der Leiter vor Stößen, Sand und Salzwasser.
Welches Modell sich für welche Kamera lohnt, zeige ich dir in meinem GoPro Unterwassergehäuse Test.
Anti-Fog-Einsätze gegen beschlagene Aufnahmen
Vor allem bei längeren 4K-Aufnahmen wird die GoPro im Gehäuse heiß. Triffst du damit auf kühleres Wasser, kann sich durch den Temperaturunterschied Feuchtigkeit im Gehäuse bilden und Linse oder Display beschlagen.

Anti-Fog-Einsätze nehmen diese Restfeuchtigkeit auf. Gerade bei längeren Tauchgängen oder wenn die Kamera vor dem Einstieg schon eine Weile läuft, gehören sie für mich deshalb ins Gehäuse.
- Die kleinen Einsätze nehmen Feuchtigkeit im Gehäuse auf und helfen gegen beschlagene Linse oder Display. Praktisch für längere Tauchgänge, feuchte Luft und kühleres Wasser.
💡Praxis-Tipp: Platziere die Einsätze seitlich im Gehäuse, damit sie keine Tasten blockieren. Nimm für den Urlaub ein paar Ersatzpads mit. Viele Anti-Fog-Einsätze lassen sich nach Herstellerangabe mehrfach trocknen und wiederverwenden.
GoPro Unterwasserfilter und Rotfilter richtig einsetzen
Unter Wasser verschwinden warme Farben wie Rot und Orange mit zunehmender Tiefe schnell aus dem Bild. Ein passender Filter kann das ausgleichen, solange noch genug natürliches Licht vorhanden ist.
🔴 Rotfilter passen vor allem zu blauem Wasser, etwa im Mittelmeer oder in tropischen Tauchgebieten.
🟣 Magentafilter sind für grünliches Wasser sinnvoll, zum Beispiel im See oder bei schlechterer Sicht.

✅ Ein Filter lohnt sich vor allem bei sonnigen Tauchgängen und offenen Riffaufnahmen.
❌ Für dunkle Wracks, Nachttauchgänge oder Nahaufnahmen mit Videolampe ist er keine Lösung. Er schluckt zusätzlich Licht und kann die Farben bei Lampenaufnahmen sogar verfälschen.
💡 Mein Praxis-Tipp:
Ich nutze Filter nur, wenn Wasserfarbe, Sicht und Licht zusammenpassen. Bei kleinen Motiven, dunkleren Bereichen oder Aufnahmen im Wrack bringt eine Videolampe meist deutlich mehr als ein Filter. Teste neue Filter am besten schon im flachen Wasser, bevor du sie mit in den Urlaub nimmst.
- Filterset für blaues und grünliches Wasser mit Rot-, Magenta- und Schnorchelfilter. Sinnvoll bei gutem Umgebungslicht, um unter Wasser wieder mehr Farbe ins Bild zu bekommen.
Welcher Filter zu welchem Wasser passt und worauf du beim Kauf achten solltest, zeige ich dir in meinem Guide zu GoPro Unterwasserfiltern und Rotfiltern. Damit Filter, Weißabgleich und Aufnahmeprofil zusammenpassen, findest du hier auch meine GoPro Unterwassereinstellungen.
Videolampe für Farben, Details und dunkle Tauchgänge
Eine GoPro Videolampe bringt eigenes Licht mit. Das ist der große Unterschied zum Filter. Ein Filter arbeitet nur mit dem Licht, das unter Wasser noch vorhanden ist. Bei wenig Licht hilft er dir nicht weiter.
Eine Lampe lohnt sich besonders für:
- Nahaufnahmen von Fischen, Schnecken und Korallen
- dunkle Bereiche am Riff
- Wracks, Höhlen und Überhänge
- Nachttauchgänge
- schlechte Sicht oder bedecktes Wetter
- Aufnahmen in größerer Tiefe

- ✅ Darauf solltest du bei einer GoPro-Videolampe achten:
- breiter, gleichmäßiger Lichtkegel statt harter Spot
- genug Brenndauer für den kompletten Tauchgang
- einfache Bedienung mit Handschuhen
- sichere Befestigung am Tray
- Akkus, die sich unkompliziert laden und wechseln lassen
💡 Wichtig: Eine hohe Lumen-Zahl klingt erstmal gut, macht aber nicht automatisch bessere Videos. Vor allem bei schlechter Sicht reflektieren die Schwebeteilchen und sorgen für schlechte Aufnahmen. Für GoPro-Aufnahmen ist ein breiter Flood-Beam mit gleichmäßigem Licht sinnvoller als ein extrem heller, enger Spot. Geeignete Modelle findest du in meinem Unterwasser Videolampen Test.
2-Hand-Tray für ruhigere GoPro-Videos
Ein 2-Hand-Tray ist die beste Basis, wenn du mit der GoPro längere Videos drehen oder mit einer Videolampe filmen möchtest. Statt die Kamera frei vor dir zu halten, führst du das Setup mit beiden Händen auf Brusthöhe. Das bringt mehr Ruhe ins Bild und lässt sich auch in leichter Strömung besser kontrollieren.

✅ Das bringt dir ein 2-Hand-Tray:
- ruhigere Aufnahmen, als es jeder Bildstabilisator (Hypersmooth) allein schafft.
- bessere Kontrolle bei Strömung und beim Filmen größerer Motive
- saubere Befestigung für eine oder zwei Videolampen
- mehr Kontrolle bei längeren Videoaufnahmen
💡 Mein Tipp: Achte beim Kauf darauf, woraus das Tray und die Lampenarme bestehen. Billiges Plastik oder dicke Carbon-Arme erzeugen unter Wasser positiven Auftrieb. Das Setup drückt dir ständig nach oben, was das Filmen extrem anstrengend macht. Ich nutze ein Tray aus eloxiertem Aluminium, das hat leichten Abtrieb und liegt dadurch entspannt im Wasser.
- Stabiles 2-Hand-Tray aus Aluminium für GoPro-Setups mit einer oder zwei Videolampen. Die Kugelhalterungen bieten Platz für Lampenarme und sorgen für mehr Ruhe beim Filmen.
🔒 Ein Tray ersetzt keine Sicherung: Wenn du im Notfall schnell an deinen Oktopus, den Inflator oder die Boje musst, darf dir das Setup nicht aus der Hand rutschen. Die Kamera sollte deshalb zusätzlich gesichert sein.
GoPro Halterung und Sicherung beim Tauchen
Je nach Tauchgang greife ich zu einer anderen Halterung. Ein kompakter Handgriff reicht völlig aus, wenn du beim entspannten Rifftauchen nur kurze Erinnerungen mitschneiden willst. Sobald du aber scheue Meeresbewohner wie Muränen oder Putzergarnelen näher filmen willst, ohne sie mit der Hand zu verschrecken, ist ein ausziehbarer Teleskopgriff die bessere Wahl.

Unabhängig von der Halterung gehört immer eine zusätzliche Sicherung ans Setup. Wie ich meine Kamera zum Beispiel bei starker Strömung vor dem Verlust schütze, erfährst du in meinem Beitrag: GoPro Halterung beim Tauchen.
Akkus, Ladegerät und Speicherkarten für Tauchtage
Bei meiner alten GoPro Hero 9 war der Akku nach einem Tauchgang oft schon bei rund 10 Prozent, obwohl ich nicht dauerhaft in 4K gefilmt habe. Das nervt spätestens dann, wenn beim zweiten Tauchgang plötzlich ein Hai, Manta oder anderes Highlight auftaucht.
🔋 Nimm mindestens drei Akkus mit aufs Boot.
Für kaltes Wasser würde ich zu originalen Enduro-Akkus greifen. Im warmen Urlaub reichen passende China Sets aber ebenfalls aus. Praktisch sind 3er-Sets mit Ladestation, in der du alle Akkus gleichzeitig laden kannst. Ich bin mit meinem Drittanbieter 3er Set schon seit 2 Jahren zufrieden.

⚠️ Achte unbedingt auf die richtige Generation: Die Enduro-Akkus für GoPro 9, 10, 11 und 12 passen untereinander. Die GoPro 13 nutzt ein anderes Akkuformat. Alte Akkus und Ladegeräte der Vorgänger passen dort nicht mehr.
- Praktisches Set mit drei 1.800-mAh-Ersatzakkus und USB-Ladebox mit LCD-Anzeige. Du kannst alle drei Akkus gleichzeitig laden und hast für mehrere Tauchgänge genug Reserve dabei. Nicht passend für die GoPro HERO13.
💾 Bei Speicherkarten würde ich mindestens 128 GB nehmen, besser 256 GB. Zum Beispiel von SanDisk*. Achte bei Speicherkarten auf mindestens A2/V30 und UHS-3. 4K- und 5.3K-Videos füllen deinen Speicher sehr schnell. Pack eine zweite, formatierte Speicherkarte als Reserve ein.
✅ Meine Basis für einen Tauchtag:
- drei geladene Akkus
- passende Ladestation
- 128- oder 256-GB-Speicherkarte
- zweite Speicherkarte als Reserve
- SSD oder Laptop zum Sichern der Clips am Abend
💡 Wichtig: Öffne Kamera und Gehäuse erst, wenn außen alles trocken ist. Salzwasser oder Feuchtigkeit an den Kontakten und im Kartenslot können schnell Probleme verursachen. Akkus und Speicherkarten transportiere ich deshalb in einer trockenen Hardcase-Box statt lose in der Tauchtasche.
Drei sinnvolle GoPro-Setups zum Tauchen
Du musst nicht direkt mit einem großen Kamera-Rig starten. Wähle dein Setup danach, was du filmen möchtest und wie viel Platz du auf Reisen mitnehmen willst.
🏖️ Kompaktes Setup für Urlaubstaucher
Dieses Setup reicht für kurze Videos, Erinnerungsfotos und entspannte Rifftauchgänge.
✅ Das gehört dazu:
- GoPro mit passendem Tauchgehäuse
- Anti-Fog-Einsätze als Reserve
- kompakter Handgriff
- kurze Sicherung am D-Ring
- mindestens drei geladene Akkus
- zweite Speicherkarte
Unter Wasser verlieren Akkus schneller Leistung als an Land, besonders in kühlem Wasser. Drei Akkus geben dir genug Reserve für mehrere Tauchgänge, ohne dass du beim zweiten Tauchgang plötzlich mit leerem Display dastehst.
✈️ Reise-Setup für bessere Farben
Dieses Setup passt zu dir, wenn du sichtbar bessere Aufnahmen willst, aber kein großes Rig mitnehmen möchtest.
✅ Das gehört dazu:
- GoPro mit Tauchgehäuse
- Anti-Fog-Einsätze
- passender Rot- oder Magentafilter
- kompakter Handgriff oder kleines Tray
- kurze Sicherung am D-Ring
- Akkureserve mit Ladestation
- mindestens zwei schnelle Speicherkarten
Ein Filter hilft bei ausreichend Tageslicht, den Blau- oder Grünstich zu reduzieren. Direkt unter der Oberfläche kann er das Bild aber schnell zu warm machen. In dunkleren Bereichen oder bei wenig Sicht ersetzt er keine Videolampe.
📹 Video-Setup für ambitionierte Unterwasseraufnahmen
Dieses Setup lohnt sich für längere Videos, Wracks, Nachttauchgänge und Aufnahmen mit gezieltem Licht.
✅ Das gehört dazu:
- GoPro mit Tauchgehäuse
- Anti-Fog-Einsätze
- robustes 2-Hand-Tray
- eine oder zwei Videolampen mit breitem Lichtkegel
- passende Arme und Klemmen
- Sicherung am Setup
- mehrere Akkus für GoPro und Lampen
- Speicherkarten mit Reserve
- Ladestation, Powerbank oder Lademöglichkeit im Hotel
Mit diesem Setup hast du deutlich mehr Kontrolle über Bild, Licht und Kameraführung.
⚠️ Wichtig beim großen Rig:
Zwei Lampen, Arme und Klemmen verändern Auftrieb, Wasserwiderstand und deine Stromlinienform spürbar. Nutze so ein Setup erst, wenn du deine Tarierung sicher beherrschst und das Rig nah am Körper führen kannst. Unter Wasser darf die Kamera nicht wichtiger werden als dein Tauchgang.
GoPro Unterwasser-Zubehör: Was du am Anfang nicht kaufen solltest
Du brauchst für deine Unterwasseraufnahmen kein riesiges Zubehörset. Gerade die günstigen Komplettsets sehen mit ihren vielen Teilen erstmal praktisch aus, enthalten fürs Gerätetauchen aber viel unnötiges Zeug was bei dir rumliegt.
❌ Billige No-Name-Komplettsets:
Oft sind 50 Teile dabei, von denen du beim Tauchen 48 nie nutzt. Dazu kommen Halterungen mit schlechtem Kunststoff, wackelige Schrauben und Adapter, die nicht sauber sitzen.
❌ Unüberlegte Filter-Sets:
Kaufe nicht mehrere Rot- und Magentafilter, bevor du weißt, in welchem Wasser du tauchst und wann ein Filter überhaupt Sinn ergibt.
❌ Große Video-Rigs:
Für kurze Urlaubsvideos ist ein riesiges Setup mit mehreren Armen und Lampen unnötig klobig. Starte lieber mit einem kleinen Tray oder Handgriff und erweitere dein Setup später.
❌ Schwimmende Griffe als alleinige Sicherung:
Ein schwimmender Handgriff ist beim Schnorcheln sinnvoll. Beim Gerätetauchen zieht er aber dauerhaft nach oben und ersetzt keine Befestigung.
❌ Kopf- oder Tauchmaskenhalterungen:
Die Perspektive wackelt mit jeder Kopfbewegung, der Bildausschnitt ist nicht wirklich kontrollierbar und gute Aufnahmen gelingen damit sowieso nicht. Fürs Schnorcheln geht das schon, beim Tauchen aber lieber mit Tray oder Handgriff filmen.
❌ Zweckentfremdete Halterungen:
Halterungen für Fahrrad, Ski oder andere Sportarten sind nicht automatisch fürs Tauchen geeignet. Unter Wasser müssen Verschraubungen, Material und Sicherung auch bei Strömung, Salzwasser und Kontakt mit Ausrüstung funktionieren.
❌ Zwei Videolampen zum Einstieg:
Lampen, Arme und Auftriebskörper machen ein Setup schwer und unhandlich. Übe zuerst mit einer kompakten Lampe oder filme eine Weile ohne zusätzliches Licht.
💡 Kauf Zubehör nicht danach, wie viele Teile in einem Set enthalten sind. Entscheidend ist, welches konkrete Problem es bei deinen Tauchgängen löst.
Häufige Fragen
Starte mit Tauchgehäuse, einem kompakten Griff und einer kurzen Sicherung am D-Ring. Anti-Fog-Einsätze und drei Akkus gehören als Reserve dazu. Große Rigs und Lampen brauchst du erst, wenn du deine Tarierung sicher beherrschst.
Ja, sobald du tiefer als 10 Meter tauchst. Es schützt die GoPro außerdem beim Sprung vom Boot, an der Leiter und bei Kontakt mit anderer Ausrüstung.
Sie sind besonders bei längeren 4K-Aufnahmen, hoher Luftfeuchtigkeit oder kühlem Wasser sinnvoll. Lege sie nur in ein trockenes Gehäuse, denn gegen Wasser im Gehäuse helfen sie nicht.
Ein Rotfilter hilft bei klarem Wasser und ausreichend Tageslicht gegen den Blaustich. Für Wracks, dunkle Bereiche, Nachttauchgänge und Nahaufnahmen ist eine Videolampe die bessere Wahl.
Sichere sie zusätzlich mit einer kurzen Leine oder einem Spiralkabel an einem stabilen D-Ring. Nichts darf lose hängen oder sich um Inflator, Regler und Schläuche legen können.
Fazit: Welches GoPro Zubehör zum Tauchen lohnt sich wirklich?
Du brauchst kein riesiges Zubehörset, um mit deiner GoPro gute Unterwasseraufnahmen zu machen. Für den Einstieg reichen ein robustes Tauchgehäuse, Anti-Fog-Einsätze, genug Akkureserve und eine sichere Befestigung am D-Ring deines Jackets oder Wings.
Filter, ein 2-Hand-Tray und eine Videolampe lohnen sich erst, wenn du gezielt bessere Farben, ruhigere Videos oder Aufnahmen in dunkleren Bereichen möchtest. Erweitere dein Setup Schritt für Schritt und nur dann, wenn es dir bei deinen Tauchgängen wirklich einen Vorteil bringt. Deine Sicherheit, Tarierung und der Blick für deinen Buddy gehen dabei immer vor der Kamera.
Wenn du mehr manuelle Kontrolle, einen größeren Sensor oder bessere Fotos bei wenig Licht möchtest, kann eine professionellere Kamera besser passen. In meinem Unterwasserkamera Test findest du passende Alternativen.
