Bootstauchen wirkt auf viele Anfänger erst mal kompliziert, ist in der Praxis aber klar strukturiert und gut organisiert. Vom Briefing über den Einstieg bis zur Rückkehr aufs Boot folgt jeder Tauchgang einem festen Ablauf. Hier zeige ich dir Schritt für Schritt, was dich bei deinem ersten Bootstauchgang wirklich erwartet.
Was ist Bootstauchen überhaupt?
Bootstauchen bedeutet, dass du mit einem Tauchboot zum Tauchplatz fährst und direkt vom Boot aus ins Wasser gehst. Im Unterschied zum Ufer-Tauchgang startest du nicht vom Strand oder Einstiegspunkt an Land, sondern erreichst den Spot gezielt per Anfahrt.

Viele hochwertige Tauchplätze sind nur per Boot erreichbar, weil sie zu weit draußen liegen oder durch Strömung, Tiefe oder Küstenform vom Ufer aus nicht sicher betaucht werden können. Bootstauchgänge werden deshalb häufig für Riffe, Steilwände, Wracks und exponierte Spots genutzt, die vom Land aus nicht sinnvoll erreichbar sind.
Eine Übersicht besonders geeigneter Spots findest du in meinem Guide zu den besten Tauchplätzen für Anfänger.
Für wen ist Bootstauchen geeignet?
Bootstauchen ist für die meisten Taucher bereits nach dem Open Water Diver Kurs problemlos möglich. Der Ablauf ist geführt und strukturiert, Ein- und Ausstieg werden erklärt und von der Crew abgesichert.
Gut geeignet für:
- ✅ Anfänger mit OWD-Zertifizierung
- ✅ Urlaubstaucher mit Grundroutine
- ✅ Taucher mit sicherem Tarieren und Buddy-Check
- ✅ Taucher, die Strömung und Freiwasser nicht stresst
Weniger geeignet bei:
- ❌ Starker Seekrankheit oder hoher Empfindlichkeit auf Wellengang
- ❌ Panik oder Unsicherheit auf schwankenden Booten
- ❌ Problemen beim Einstieg per Sprung oder Rückwärtsrolle
- ❌ Eingeschränkter Beweglichkeit mit kompletter Ausrüstung
👉 Du solltest dich mit kompletter Ausrüstung sicher bewegen, selbstständig ins Wasser einsteigen und über Leiter oder Plattform wieder aussteigen können. Hilfe durch Crew ist üblich, ersetzt aber keine Grundbeweglichkeit.
Schritt für Schritt: So läuft ein Bootstauchgang ab
Ein Bootstauchgang folgt fast immer dem gleichen Ablauf, egal ob im Urlaub oder zu Hause. Wenn du die Schritte kennst, bist du entspannter und vermeidest typische Anfängerfehler.
- Ankunft & Check-in am Boot
- Ausrüstung an Bord aufbauen
- Briefing, Buddy-Check & Startklar machen
- Einstieg ins Wasser
- Abstieg & Tauchgang
- Auftauchen, Boje und Rückkehr zum Boot
Ankunft & Check-In am Tauchboot
Der Bootstauchgang beginnt nicht erst am Hafen, sondern meist schon in der Tauchbasis. Je nach Anbieter meldest du dich am Vorabend oder am Morgen des Tauchtags an, unterschreibst die Unterlagen und wirst in die Tauchliste eingetragen. Dabei werden Brevet, Logbuch und oft auch dein letzter Tauchgang geprüft.
Typisch ist außerdem ein kurzer Ausrüstungs-Check durch die Basis oder den Guide. Wenn du Leihausrüstung nutzt, bekommst du sie hier zugeteilt. Gleichzeitig gibst du dein benötigtes Blei an, damit die passende Menge schon vorbereitet ist.
Üblicher Ablauf beim Check-in:
- 📋 Anmeldung in der Tauchbasis und Eintrag in die Teilnehmerliste
- 🎓 Brevet- und Logbuch-Check
- ⚖️ Angabe von Blei- und Flaschentyp
- 🎒 Leihausrüstung anprobieren und übernehmen
- 🪑 Platzzuweisung auf dem Boot für deine Ausrüstung
Je nachdem wo du bist hat auf dem Boot jeder Taucher einen festen Platz für Flasche und Jacket. Dort baust du später dein komplettes Setup auf und sicherst es für die Fahrt. Das ist z. B. in Thailand oder den Malediven typisch, in Ägypten (außer auf Tauchsafaris) meist nicht.
Ausrüstung an Bord aufbauen
Während der Fahrt zum ersten Tauchplatz wird die Ausrüstung aufgebaut. In vielen klassischen Urlaubsdestinationen machst du das selbst an deinem zugewiesenen Platz. In einigen Premium-Tauchgebieten wie den Malediven oder auf teureren Safaribooten steht die Ausrüstung dagegen oft schon vorbereitet an deinem Platz. Verlass dich trotzdem nicht blind darauf und prüfe alles selbst!!!

Vergiss nicht dein Blei auf den Bleigurt zu fedeln oder deine Bleitaschen zu befüllen.
Auf kleineren Booten ist der Platz begrenzt. Deshalb wird dort ruhig und Schritt für Schritt aufgebaut. Flaschen stehen meist bereits fixiert in Halterungen, damit bei Wellengang nichts kippt.
Typischer Aufbau an Bord:
- 🧯 Jacket auf die Flasche setzen und festziehen
- 🔧 Atemregler montieren und O-Ring prüfen
- 📟 Finimeter und Inflatorschlauch sauber führen
- 💨 Flasche kurz öffnen und Druck checken
- 🫧 Automaten-Test und Inflator-Test
- 🪢 Lose Teile sichern, nichts darf frei baumeln
Ankunft am Tauchplatz, Spot-Briefing & Buddy-Check
Sobald das Boot den Tauchplatz erreicht, folgt meist ein kurzes Spot-Briefing direkt vor dem Einstieg. Dabei werden aktuelle Bedingungen wie Strömung, Wellengang, Einstiegsmethode und Drift-Richtung erklärt. Direkt danach legst du deine Ausrüstung komplett an und führst den Buddy-Check durch.
Gerade hier trennt sich Routine von Chaos. Gute Guides lassen erst springen, wenn alle Teams fertig geprüft sind.
Typischer Ablauf am Spot:
- 📍 Kurz-Briefing zu aktuellen Bedingungen am Platz
- 🌊 Info zu Strömung, Einstiegspunkt und Drift
- 🧭 Letzte Hinweise zur Route oder Tiefe
- 🎒 Ausrüstung vollständig anlegen
- 🤿 Maske, Computer, Luft, Ventile final prüfen
- 👥 Buddy-Check nach festem Schema durchführen
💡 Praxis-Tipp: Buddy-Check nicht zwischen Tür und Angel. Viele Anfänger prüfen nur Luftdruck und vergessen Inflator, Gewichte oder halb geschlossene Flaschenventile. Genau diese Fehler passieren am Boot besonders häufig.
Einstieg ins Wasser: Methoden vom Tauchboot
Der Einstieg vom Boot hängt stark vom Bootstyp und den Bedingungen ab. Beim Briefing wird immer genau gesagt, wie du einsteigst und in welcher Reihenfolge gesprungen wird. Erst auf Zeichen der Crew ins Wasser gehen.
Die wichtigsten Einstiegsmethoden:
🚶 Giant Stride (großer Schritt nach vorn)
Standard bei größeren Booten mit Plattform oder Seiteneinstieg. Du machst mit kompletter Ausrüstung einen großen Schritt nach vorn ins Wasser, eine Hand sichert Maske und Regler, die andere hält Inflator oder Konsole. Nach dem Auftauchen sofort vom Boot weg bewegen.
🔄 Rückwärtsrolle (Back Roll)
Typisch bei kleinen Booten und Zodiacs. Du sitzt auf der Bootskante und rollst dich rückwärts ins Wasser. Maske und Automat werden dabei mit der Hand gesichert. Diese Methode ist stabil und braucht wenig Platz.
🌊 Drift- oder Negative Entry
Bei Strömungstauchgängen springt die Gruppe schnell hintereinander auf Crew-Zeichen ins Wasser, teils während das Boot noch langsam fährt. Ziel ist ein zügiger Sammelpunkt an der Oberfläche und sofortiger Abstieg.
💡Praxis-Tipp: Vor jedem Einstieg Maske auf, Regler im Mund, Hand an Maske und Atemregler. Die meisten Probleme passieren, weil Taucher „nur kurz“ ungesichert springen. Achte unbedingt auch darauf, dass unter dir kein Taucher im Wasser ist.

Abstieg & Tauchgang
Nach dem Einstieg sammelt sich die Gruppe an der Oberfläche und startet den Abstieg gemeinsam. Je nach Spot erfolgt der Abstieg an einer Leine, frei im Wasser oder direkt im Buddy-Team. Maßgeblich sind Briefing, Strömung und Sichtbedingungen. In den meisten Tauchgebieten tauchst du dabei geführt mit einem Guide, viele Basen schreiben das vor. Teilweise dürfen erfahrene Taucher ab etwa 25 bis 50 geloggten Tauchgängen auch eigenständig im Buddy-Team tauchen.
Bei vielen Bootstauchgängen gibt es eine feste Abstiegslinie vom Boot oder von der Boje. Das gibt Orientierung und hilft beim Druckausgleich. In Strömungssituationen wird oft zügig abgestiegen, damit die Gruppe zusammenbleibt.
Typischer Ablauf unter Wasser:
- ⬇️ Sammeln an der Oberfläche im Buddy-Team
- 👌 OK-Zeichen zur Gruppe und gemeinsamer Abstieg
- 🪢 Abstieg an Leine oder frei nach Guide
- 👂 Langsamer Druckausgleich schon ab den ersten Metern
- 🧭 Navigation meist durch Guide oder nach Briefing-Route
- ⏱ Orientierung an Tiefe, Zeit und Luftverbrauch
- 🔁 Umkehrpunkt nach Zeit, Route oder Luftregel (z. B. Reserve-Druck)
Ein typischer Sporttauchgang vom Boot dauert meist zwischen 45 und 60 Minuten. Die tatsächliche Dauer hängt aber immer von Luftverbrauch, Tiefe, Strömung und Dekompressionsgrenzen ab.
💡Praxis-Tipp: Beim Bootstauchgang nicht zu lange an der Oberfläche treiben. Wind und Strömung versetzen dich schnell vom Abstiegspunkt. Deshalb nach Freigabe zügig sammeln und kontrolliert abtauchen.
Auftauchen & Bootsaufnahme
Das Auftauchen beim Bootstauchgang folgt klaren Regeln, damit dich die Crew sicher sieht und aufnehmen kann. Häufig wird vor dem Aufstieg eine Signalboje (SMB) gesetzt, besonders bei Drift- oder Freiwassertauchgängen. So kann das Boot deine Position verfolgen. Das macht in der Regel dein Guide, oder wenn ihr alleine unterwegs seid einer von euch.
An der Oberfläche bleibst du mit Maske und Regler im Mund, bis du direkten Kontakt zum Boot oder zur Crew hast. Die Aufnahme erfolgt je nach Boot über Leiter, Plattform oder Lift.
Typischer Ablauf bei der Bootsaufnahme:
- 🎈 SMB oder Signalboje vor dem Auftauchen setzen
- ⬆️ Kontrollierter Aufstieg mit Sicherheitsstopp
- 👀 Oberfläche checken, OK-Zeichen zum Boot
- 🚤 Annäherung nur nach Crew-Zeichen
- 🪜 Einstieg über Leiter, Plattform oder Hebelift
- 👣 Flossen erst direkt am Boot ausziehen und übergeben
💡Praxis-Tipp: Flossen nicht schon im Wasser ausziehen und treiben lassen. Übergib sie der Crew beim Aussteigen aus dem Wasser. Lose Ausrüstung geht bei Welle schneller verloren als man denkt.

Sicherheit bei Tauchgängen vom Boot
Beim Bootstauchen gelten ein paar zusätzliche Sicherheitsregeln, die es so beim Ufertauchgang oft nicht gibt. Sie betreffen vor allem Einstieg, Aufstieg und die Nähe zum Boot.
Wichtige Sicherheitsregeln beim Bootstauchgang:
- 🪢 Leinenabstieg nutzen:
Wenn eine Abstiegslinie vorhanden ist, nutze sie. Sie gibt Orientierung, stabilisiert bei Welle und erleichtert den Druckausgleich. - 🚤 Abstand zum Boot halten:
Nach dem Einstieg sofort vom Boot weg bewegen und beim Auftauchen nicht direkt unter dem Boot bleiben. - ⚙️ Propeller-Bereich meiden:
Niemals in der Nähe des Hecks auftauchen. Propeller und Schraubenbereich sind tabu, auch wenn der Motor scheinbar aus ist. - 🎈 Boje oder SMB setzen:
Bei Freiwasser- oder Drift-Tauchgängen vor dem Auftauchen eine Signalboje setzen, damit die Crew deine Position sieht. - 🌊 Verhalten bei Wellengang:
Maske und Regler an der Oberfläche im Mund behalten, Jacket aufblasen und ruhig auf Crewzeichen warten. - ✋ Crewzeichen beachten:
Einsteigen, Annähern und Leiterbenutzung nur nach Handzeichen der Crew. Nicht eigenständig ans Boot schwimmen.
Die meisten Probleme beim Bootstauchen entstehen nicht unter Wasser, sondern beim Ein- und Ausstieg an der Oberfläche bei Welle und Stress.
Typische Anfängerfehler beim Bootstauchen
Viele typische Probleme beim Bootstauchen habe ich selbst erlebt oder bei anderen Tauchern an Bord gesehen. Es sind fast immer kleine Dinge vor dem Einstieg oder an der Oberfläche, die dann unnötig Stress machen.
Maske nicht richtig gesichert
👉 Entweder nicht aufgesetzt oder beim Sprung nicht festgehalten. Dann verrutscht sie beim Einstieg oder fliegt komplett weg. Deshalb beim Einstieg immer eine Hand an Maske und Atemregler.
Atemregler nicht stabil im Mund
👉 Der Automat steckt zwar im Mund, wird aber nicht festgehalten. Beim Sprung schlägt er heraus und du bekommst direkt Wasser rein. Vor dem Schritt ins Wasser kurz bewusst fixieren.
Kamera oder Lampe nicht befestigt
👉 Keine Handschlaufe, kein Clip, kein Retractor. Beim Einstieg rutscht das Teil aus der Hand und sinkt ab. Ich habe schon mehrere verlorene Kameras direkt nach dem Sprung gesehen. Zubehör immer sichern oder vorher der Crew geben.
Seekrankheit unterschätzt
👉 Man denkt, man verträgt das schon, bis das Boot in die Welle geht. Ist uns selbst am Anfang passiert und der Tauchgang war gelaufen. Wenn du unsicher bist: vorher mit Reisetabletten vorsorgen, genug trinken und nicht ganz nüchtern aufs Boot.
Falsches Blei gewählt
👉 Gleiche Bleimenge wie beim letzten See-Tauchgang, aber jetzt Salzwasser oder andere Flasche. Ergebnis: Tarierung passt nicht. Kurztest an der Oberfläche spart dir den kompletten Frust-Tauchgang.
Sonnenschutz vergessen
👉 Kein UV-Shirt, kein Nackenschutz, falsche Sonnencreme. Auf dem Boot wirkt Sonne + Wind besonders stark. Erfahrene Taucher wie wir tragen fast immer UV-Shirt und korallenfreundliche Sonnencreme (auch wenn es viele leider nicht so eng damit sehen!)
Ausrüstung nicht gesichert
👉 Konsole, Octopus oder Zubehör baumeln frei. Bei Wellengang schlägt alles gegen Metall oder verhakt sich. Auf dem Boot gilt die einfache Regel: Alles clippen, nichts lose lassen.
Was kostet ein Bootstauchgang?
Die Preise für Bootstauchgänge unterscheiden sich stark nach Region und Infrastruktur. Die folgende Übersicht zeigt typische Preisbereiche für zwei Bootstauchgänge (2-Tank Dive) auf Basis gängiger Urlaubsdestinationen und realer Marktpreise der letzten Jahre.
| Region / Land | Preis für 2 Bootstauchgänge | Typische Leistung enthalten | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| Ägypten | ca. 60–80 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | sehr günstig |
| Thailand | ca. 110–150 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | mittel |
| Albanien | ca. 110–140 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | mittel |
| Malediven | ca. 130–170 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | gehoben |
| Mittelmeer (EU) | ca. 100–160 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | mittel |
| Kanaren | ca. 120–170 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | mittel |
| Karibik | ca. 140–190 € | Boot, Guide, Flasche, Blei | gehoben |
Was ist meist im Preis enthalten?
Im Basispreis eines Bootstauchgangs sind meist die Kernleistungen enthalten. Details unterscheiden sich je nach Basis und Region, deshalb vor der Buchung kurz nachfragen.
Typisch inklusive:
- 🚤 Bootsfahrt zum Tauchplatz
- 🤿 Geführter Tauchgang mit Guide oder Divemaster
- 🧯 Flasche mit Luftfüllung (DIN oder INT)
- ⚖️ Blei
- 🎈 Sicherheitsboje oder Notfallausrüstung an Bord
- 🪜 Crew-Hilfe beim Ein- und Ausstieg
Was ist oft nicht enthalten?
Viele Zusatzleistungen werden separat berechnet. Gerade Anfänger übersehen das bei der Preisangabe.
Häufige Zusatzkosten:
- 🎒 Leihausrüstung wie Jacket, Anzug, Flossen, Maske, Computer
- 🫧 Nitrox-Füllung (oft etwa +10–25 € pro Tauchgang)
- 🙌 Trinkgeld für Guide und Crew
- 🏝 Marinepark- oder Spot-Gebühren
- 🚐 Transfer von Hotel zur Tauchbasis
💡Manche Angebote wirken günstig, weil nur Boot + Flasche eingerechnet sind. Mit Ausrüstung, Nitrox und Gebühren liegt der echte Tagespreis oft spürbar höher. Wenn du regelmäßig tauchst kansnt du dir mindestens die Leihaurüstung wie Tauchmaske, Tauchflossen und Tauchcomputer selbst kaufen.
Häufige Fragen
Bootstauchen bedeutet, dass du mit einem Tauchboot zum Tauchplatz fährst und direkt vom Boot aus ins Wasser gehst. Es wird genutzt, wenn Tauchspots vom Ufer aus nicht erreichbar oder nicht sicher betauchbar sind.
Ja, in der Regel direkt nach dem Open Water Diver Kurs. Die meisten Bootstauchgänge sind geführt und klar strukturiert. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Ausrüstung sicher fühlst und ruhig ein- und aussteigen kannst.
In vielen Regionen ja. Viele Basen schreiben geführte Tauchgänge vor. Erfahrene Taucher dürfen teilweise ab etwa 25 bis 50 geloggten Tauchgängen selbstständig im Buddy-Team tauchen.
Ein einzelner Tauchgang dauert meist etwa 45 bis 60 Minuten. Entscheidend sind Luftverbrauch, Tiefe und Sicherheitsgrenzen, nicht die geplante Zeit.
Nicht grundsätzlich. Der Ablauf ist organisiert und wird durch Crew und Guide abgesichert. Zusätzliche Risiken entstehen hauptsächlich beim Ein- und Ausstieg, nicht unter Wasser.
Dann wird der Tauchgang im Buddy-Team beendet oder der Guide bringt dich früher nach oben. Luftreserve geht immer vor Gruppenplan.
Ja, aber es ist unangenehm. Wer empfindlich ist, sollte vorbeugen, genug trinken und einen ruhigen Platz mittig im Boot wählen. Bei starker Übelkeit besser einen Tauchgang auslassen.
Oft ja. In manchen Premium-Gebieten oder auf Safaribooten wird sie vorbereitet. Trotzdem solltest du dein Setup immer selbst prüfen.
Fazit: Bootstauchen ist einfacher, als viele Anfänger denken
Ein Bootstauchgang folgt einem klaren Ablauf von Check-in über Briefing, Einstieg und geführten Tauchgang bis zur sicheren Rückkehr aufs Boot. Wenn du die Schritte kennst und dich an Crew- und Guide-Anweisungen hältst, ist Bootstauchen auch für Anfänger nach dem OWD gut machbar.
Entscheidend sind saubere Vorbereitung, gesicherte Ausrüstung und ruhiges Arbeiten beim Ein- und Ausstieg. Dann bekommst du Zugang zu Tauchplätzen, die vom Ufer aus oft nicht erreichbar sind und genau dort liegen häufig die besten Spots.
Hast du weitere Fragen? Schau in meinen Taucher Praxistipps vorbei oder schreib mir gerne in den Kommentaren 🙂
