Die Divebeam DF 7 richtet sich vor allem an anspruchsvolle Taucher, die eine Tauchlampe für verschiedene Einsätze suchen. Im Divebeam DF 7 Test habe ich mir angeschaut, wie gut sich der verstellbare Lichtkegel, die Helligkeit und die Verarbeitung wirklich unter Wasser schlagen. Gerade die Kombination aus Spot- und Flood-Beam klingt auf dem Papier spannend. Entscheidend ist am Ende aber, wie sie sich beim echten Tauchen anfühlt.
Das Wichtigste auf einen Blick
➡️ Produkttyp: Zoombare Tauchlampe mit Spot- und Flood-Funktion
✅ Ideal für: Sporttaucher, Nachttauchgänge und Taucher, die flexibel zwischen engem und breitem Lichtkegel wechseln möchten
❌ Nicht ideal für: Wenn du maximale Lichtleistung oder einen besonders leichtgängigen Zoom erwartest
🌊 Besonderheit: Verstellbarer Lichtkegel von engem Spot bis breiter Ausleuchtung direkt unter Wasser
⚙️ Technische Daten & Besonderheiten
- 🔦 Maximale Leistung: 2300 Lumen
- 🌊 Einsatzbereich: Für Sport-, Nacht- und Tech-Tauchgänge geeignet
- 🔍 Verstellbarer Lichtkegel: 5° bis 55° Zoom-Beam
- 🎥 Nutzung: Spot- und Flood-Light in einer Lampe
- 🌡️ Farbtemperatur: 5000K–5500K (neutralweißes Licht)
- 🕒 Akkulaufzeit: Bis zu 2 Stunden auf maximaler Stufe
- 📏 Maximale Tauchtiefe: Bis 150 Meter freigegeben
- 🔋 Akku: Wechselbarer Akku mit USB-C-Ladefunktion
- ⚙️ Modi: High, Low und Strobe
- 🛠️ Material: Aluminiumgehäuse aus Luftfahrt-Aluminium
- 💧 Besonderheit: Verstellbarer Fokus für breiten oder engen Lichtkegel unter Wasser
👀 Erster Eindruck & Verarbeitung
Die Divebeam DF 7 wird mit einem Transport-Case und etwas Zubehör geliefert. Beim Auspacken wirkt die Lampe hochwertig und ziemlich massiv, ohne dabei unangenehm schwer in der Hand zu liegen. Sie ist definitiv keine kleine Backup-Lampe, sondern eher eine richtige Hauptlampe für Nacht- oder anspruchsvollere Tauchgänge.

Im Inneren sitzt ein 5100-mAh-Akku mit integriertem USB-C-Anschluss zum Laden. Praktisch ist auch, dass das Gehäuse bereits eine Aufnahme für Kugelhalterungen besitzt, wodurch sich die Lampe einfach an Kamera-Rigs befestigen lässt. Zusätzlich gibt es am Ende eine Befestigungsmöglichkeit für einen Ring oder Bolt Snap.
Die Verarbeitung wirkt insgesamt ordentlich. Der Zoommechanismus läuft in Ordnung auch wenn er etwas schwergängig ist, was sich aber erstmal stabil anfühlt. Ansonsten liegt die Lampe gut in der Hand und die Bedienung ist einfach gehalten. Zur Auswahl stehen die drei Modi High, Low und Strobe per Klick.

🏠 Erster Test an Land
Vor dem ersten Tauchgang habe ich die Divebeam DF 7 erstmal an Land getestet. Die Lampe liegt gut in der Hand und lässt sich auch mit einer Hand noch angenehm bedienen. Der Zoommechanismus funktioniert grundsätzlich gut und der Unterschied zwischen engem Spot und breitem Lichtkegel ist deutlich sichtbar.
Von der Lichtstärke her wirkte die Lampe an Land mehr als ausreichend. Gerade der enge Spot bündelt das Licht ordentlich, während der breite Modus eher einen größeren Bereich ausleuchtet. Wie stark sich das unter Wasser wirklich bemerkbar macht, zeigt sich aber erst im Praxistest.
🌊 Divebeam DF 7 Test Unterwasser im See
Ich hatte die Divebeam DF 7 bei insgesamt vier Tauchgängen im Bodensee dabei, bei Wassertemperaturen zwischen 7 und 14 Grad. Befestigt war sie dabei an einem Retractor, was im Tauchgang gut funktioniert hat.

Die Bedienung unter Wasser war insgesamt unkompliziert. Den Schalter konnte ich auch mit 5-mm-Handschuhen problemlos drücken, der Druckpunkt war dabei ausreichend klar spürbar. Der Zoom ließ sich ebenfalls unter Wasser verstellen, dafür brauchte ich allerdings beide Hände. Unter Wasser lief der Mechanismus nochmal etwas schwergängiger als an Land. Einmal habe ich dabei so viel Kraft gebraucht, dass sich das Batteriefach leicht mitgedreht hat und die Lampe kurz ausging. Zum Glück habe ich das direkt bemerkt und sie ist nicht geflutet.
Mit der Lichtleistung war ich insgesamt zufrieden, auch wenn ich mir gerade im Spot-Modus noch etwas mehr Power gewünscht hätte. Für normale Tauchgänge und schlechte Sicht im See reicht sie aus, sie gehört aber nicht zu den stärksten Lampen, die ich bisher getaucht habe. Positiv fand ich dagegen das Handling. Gewicht, Größe und Bedienung haben unter Wasser gut gepasst.
Was mir gefallen hat & was besser sein könnte
| 👍 Positiv | 👎 Könnte besser sein |
|---|---|
| Zoom-Funktion für Spot- und breiten Lichtkegel | Zoommechanismus relativ schwergängig |
| Gute Bedienung auch mit 5-mm-Handschuhen | Lichtleistung könnte etwas stärker sein |
| Liegt gut in der Hand | Batteriefach kann sich beim Zoomen leicht mitdrehen |
| Solide Verarbeitung mit Metallgehäuse | |
| Kugelhalterung & Befestigungsmöglichkeit für Bolt Snap vorhanden |
Divebeam DF 7 im Vergleich zu anderen Tauchlampen
Im Vergleich zur Wurkkos DL70 ist die Divebeam DF 7 deutlich schwächer bei der Lichtleistung. Die Wurkkos bringt einfach spürbar mehr Power unter Wasser, besitzt dafür aber keinen verstellbaren Zoom. Von der Größe her liegen beide Lampen relativ nah beieinander, die DL70 wirkt allerdings nochmal etwas schwerer und massiver.
Zur Mares EOS 32LRZ ist der Vergleich deutlich spannender. Beide Lampen besitzen einen verstellbaren Lichtkegel und eine ähnliche Bedienung. Die Divebeam wirkt dabei etwas leichter in der Hand und ist preislich deutlich günstiger. Der Zoommechanismus der Mares läuft allerdings spürbar angenehmer und weniger schwergängig.



