Für meinen Tauchlampen Test habe ich acht Modelle selbst unter Wasser eingesetzt und miteinander verglichen. Der Testumfang unterscheidet sich je nach Lampe und reicht von einzelnen Einsätzen bis zu Langzeiterfahrungen bei zahlreichen Tauchgängen in heimischen Seen, auf Reisen, an Wracks und bei Nacht. Am meisten überzeugt hat mich die Wurkkos DL10R, die für mich das beste Gesamtpaket bietet und deshalb mein Testsieger sowie die beste Tauchlampe im Vergleich ist.
🔍 Schnellauswahl: Welche Tauchlampe passt zu dir?
- 🏆 Beste Tauchlampe insgesamt: Wurkkos DL10R
- 🔦 Höchste Lichtleistung: Wurkkos DL70
- 🎯 Beste kompakte Spotlampe: OrcaTorch D710
- 🔍 Beste Zoom-Tauchlampe: Mares EOS 32LRZ
- 🎥 Bester Hybrid für Spot und Flood: RIFF TL 4000 MK2
Die besten Tauchlampen im Vergleich
Die Tabelle zeigt dir, wie sich die acht Modelle bei Lichtbild, Bedienung und Praxislaufzeit unterscheiden. Meine Bewertung sowie die wichtigste Stärke und Grenze helfen dir, die Auswahl einzugrenzen.
SEHR GUT
78° weicher Spill
3 Leuchtstufen
SEHR GUT
im Turbo
49° breites Streulicht
Memory-Funktion
SEHR GUT
im Turbo
mit Tastensperre
SEHR GUT
12° Spot bis 75° breit
3. kurzer TG möglich
GUT
1.200 Lumen Spot
20° Spot
Spot und Flood direkt wählbar
GUT
71° Streuung
3 Leuchtstufen
GUT
mit Tastensperre
BEFRIEDIGEND
5° Spot bis 55° breit
unter Wasser teils beidhändig
Hinweis: Die Lumen- und Winkelangaben stammen von den Herstellern und wurden nicht im Labor nachgemessen. Die Praxislaufzeiten beruhen auf unterschiedlicher Nutzung: Tauchgangsdauer, Leuchtstufe und Einschaltzeit variieren. Sie sind deshalb keine Ergebnisse eines standardisierten Dauertests. TG steht für einen Tauchgang von ca. 45 Minuten Länge. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links.
🔍 So habe ich die Tauchlampen getestet
Ich habe alle acht Tauchlampen selbst unter Wasser eingesetzt, überwiegend im Bodensee und einige zusätzlich im Meer. Je nach Modell kamen sie bei Tages-, Nacht- und Wracktauchgängen, bei klarer oder eingeschränkter Sicht sowie mit unterschiedlichen Tauchhandschuhen zum Einsatz. Der Testumfang reicht je nach Lampe von zwei Tauchgängen bis zu Langzeiterfahrungen aus rund 70 Tauchgängen.
Für eine nachvollziehbare Vergleichbarkeit habe ich jedoch jede Tauchlampe nach denselben fünf Kriterien bewertet. Die genaue Anzahl der Tauchgänge, Testorte und selbst erreichten Tiefen findest du im jeweiligen Einzeltest.
| Bewertungskriterium | Gewichtung | Bewertet wurde |
|---|---|---|
| Lichtleistung & Lichtbild | 30 % | Nutzbare Helligkeit, Abstrahlwinkel, Gleichmäßigkeit, Hotspots, Ringe, Rückstreuung und Eignung für den jeweiligen Einsatz |
| Bedienung & Handhabung | 20 % | Bedienung mit Tauchhandschuhen, Moduswechsel, Größe, Gewicht, Balance, Griff, Befestigung und Schutz vor unbeabsichtigtem Einschalten |
| Akku & Laufzeit | 20 % | Praktische Laufzeit, Helligkeitsverlauf, frühzeitiges Herunterregeln, Akkutyp, Wechselmöglichkeit, Lademethode und Akkuwarnung |
| Verarbeitung & Robustheit | 15 % | Gehäuse, Gewinde, O-Ringe, Schalter, Linse, Materialqualität, Verschleiß und Zustand nach längerer Nutzung |
| Preis-Leistung | 15 % | Leistung, Ausstattung und Lieferumfang im Verhältnis zum üblichen Marktpreis |
Lichtleistung und Lichtbild zählen am stärksten, weil eine hohe Lumenangabe allein wenig darüber aussagt, wie gut du unter Wasser tatsächlich siehst.
Mehr zur Testmethodik und Notenberechnung
Vor dem Tauchgang prüfe ich Gehäuse, Gewinde, O-Ringe, Akku, Schalter und Bedienung an Land. Unter Wasser bewerte ich unter anderem Lichtbild, nutzbare Helligkeit, Rückstreuung, Handhabung mit Handschuhen, Balance und praktische Akkulaufzeit. Mehr zu meinem allgemeinen Testansatz findest du unter So teste ich Tauchausrüstung.
Jedes Kriterium erhält eine Bewertung von 1 bis 5 Punkten in halben Schritten. Aus den gewichteten Einzelbewertungen ergibt sich die Gesamtnote mit einer Nachkommastelle:
- 4,3 bis 5,0: SEHR GUT
- 3,8 bis 4,2: GUT
- 3,0 bis 3,7: BEFRIEDIGEND
- unter 3,0: UNGENÜGEND
Tauchlampen Test: Meine Empfehlungen im Detail
Im Folgenden stelle ich dir alle acht Tauchlampen in der Reihenfolge ihrer Gesamtbewertung genauer vor. Du erfährst, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle liegen, für welche Einsätze sie sich eignen und welche Alternativen infrage kommen.
Wurkkos DL10R: Testsieger und beste Tauchlampe
Mit 4,7 von 5 Punkten ist die Wurkkos DL10R mein Testsieger und damit die beste Tauchlampe in diesem Vergleich. In rund 70 Tauchgängen hat sie sich vor allem als helle, zuverlässige und unkompliziert bedienbare Hauptlampe bewährt. Besonders überzeugen mich ihr weitreichendes Spotlicht, die sichere Bedienung mit Tauchhandschuhen und das starke Preis-Leistungs-Verhältnis. Trotz sichtbarer Gebrauchsspuren funktioniert die DL10R technisch weiterhin einwandfrei.
Der magnetische Drehring lässt sich einhändig und selbst mit dicken Tauchhandschuhen zuverlässig bedienen. Die drei Leuchtstufen reichen von zurückhaltendem Licht bis zu maximal 4.500 Lumen. Unter Wasser erzeugt die DL10R einen hellen, weitreichenden Spot mit weichem Streulicht, der sich besonders für Nacht- und Wracktauchgänge sowie schlechte Sicht eignet. Bei voller Leistung werden in trübem Wasser allerdings mehr Schwebeteilchen sichtbar. Zwei Tauchgänge mit gemischter Nutzung sind realistisch, eine genaue Akkustandsanzeige und eine echte Transportsicherung fehlen jedoch.
Die ähnlichste Alternative ist die OrcaTorch D710: Sie ist schmaler, bündelt das Licht stärker und besitzt eine Tastensperre. Den Drehring der DL10R finde ich mit Handschuhen allerdings angenehmer als den Knopf der D710.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Heller Spot mit Umgebungslicht | Keine echte Transportsicherung |
| Sehr gut mit dicken Handschuhen bedienbar | Nur grobe Warnung bei niedrigem Akkustand |
| Auch nach rund 70 Tauchgängen technisch zuverlässig | Leichtes Herunterregeln auf höchster Stufe |
| Wechselakku und geschützter USB-C-Anschluss | Für breite Foto- und Videoaufnahmen zu spotlastig |
✅ Geeignet für: Nacht- und Wracktaucher sowie Sporttaucher, die eine helle, einfach bedienbare Hauptlampe mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
❌ Weniger geeignet für: Unterwasserfotos und Videos mit breiter Ausleuchtung sowie lange technische Tauchgänge mit besonders hohem Laufzeitbedarf.
Wurkkos DL70: Leistungsstärkste Tauchlampe im Test
Die Wurkkos DL70 ist die leistungsstärkste Tauchlampe in meinem Vergleich. Ihr Turbo-Modus erreicht laut Hersteller bis zu 13.000 Lumen und leuchtet einen deutlich größeren Bereich aus als die kompakteren Modelle. Nach mehr als 30 Tauchgängen funktioniert meine DL70 weiterhin zuverlässig. Die ersten leichten Lackabriebe sind hauptsächlich optischer Natur.
Der Seitenschalter lässt sich auch mit dicken Handschuhen gut bedienen und bietet vier Leuchtstufen sowie eine Memory-Funktion. Die maximale Turbo-Leistung wird jedoch nicht dauerhaft gehalten und kann bei vielen Schwebeteilchen schnell zu intensiv sein. Zudem ist die DL70 groß und schwer. Bei meiner üblichen Nutzung sind etwa zwei bis drei normale Tauchgänge mit einer Akkuladung realistisch.
Wenn du diese Lichtreserve selten brauchst, ist die Wurkkos DL10R die handlichere Alternative und leichter im Reisegepäck unterzubringen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr hohe Maximalleistung und großflächige Ausleuchtung | Turbo-Leistung nur begrenzt verfügbar |
| Massive Verarbeitung | Groß, schwer und schlecht im Jacket verstaubar |
| Gut mit dicken Handschuhen bedienbar | Starke Rückstreuung auf hohen Stufen möglich |
| Gute Laufzeit und zwei Wechselakkus | Externes Ladegerät erforderlich |
✅ Geeignet für: Taucher, die größere dunkle Bereiche ausleuchten möchten und dafür mehr Gewicht akzeptieren.
❌ Weniger geeignet für: Leichtes Reisegepäck, den Einsatz als kompakte Reserve und häufige Tauchgänge in stark sedimenthaltigem Wasser.
OrcaTorch D710: Beste kompakte Spotlampe
Die OrcaTorch D710 empfehle ich für gezieltes Licht aus einem schmalen Gehäuse. Ihr konzentrierter 6°-Spot eignet sich zur Orientierung, für Lichtzeichen und zum Ausleuchten einzelner Spalten und Details. Nach mehr als 20 Tauchgängen zeigt meine Lampe zwar Lackabrieb, technische Probleme gab es bislang jedoch nicht.
Der seitliche Knopf steuert drei reguläre Leuchtstufen; die 3.000 Lumen im Turbo sind nur beim Gedrückthalten verfügbar. Mit dicken Handschuhen fand ich das Durchschalten weniger komfortabel als einen Drehring. Mit einer Akkuladung waren drei Tauchgänge möglich, bei denen die Lampe allerdings nicht durchgehend eingeschaltet war. Der entnommene 21700-Akku wird direkt per USB-C geladen. Eine Tastensperre schützt vor versehentlichem Einschalten.
Gegenüber der Wurkkos DL10R bietet die D710 den engeren Spot und das schmalere Gehäuse. Die DL10R würde ich wählen, wenn mir mehr Lichtleistung und eine besonders einfache Handschuhbedienung wichtiger sind.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kompakte Bauform und angenehme Balance | Knopf mit dicken Handschuhen schwieriger bedienbar |
| Konzentrierter, weitreichender 6°-Spot | Ausschalten erst nach Durchschalten der Stufen |
| Drei Tauchgänge bei zeitweiser Nutzung möglich | Turbo nur beim Gedrückthalten verfügbar |
| Wechselakku mit USB-C und Tastensperre | Für breite Foto- und Videoausleuchtung zu spotlastig |
✅ Geeignet für: Taucher, die eine schmale Hauptlampe für gezieltes Ausleuchten und Lichtzeichen suchen.
❌ Weniger geeignet für: Breite Ausleuchtung, maximale Lichtleistung und besonders unkomplizierte Bedienung mit dicken Handschuhen.
Mares EOS 32LRZ: Beste Zoom-Tauchlampe
Die Mares EOS 32LRZ besitzt den überzeugendsten Zoom im Vergleich. Ihr Lichtkegel lässt sich stufenlos vom 12°-Spot auf bis zu 75° verbreitern. Den Lampenkopf konnte ich auch mit Handschuhen kontrolliert und einhändig verstellen. Das ist praktisch, wenn ich abwechselnd einzelne Strukturen und einen größeren Bereich vor mir ausleuchten möchte.
Gehäuse, Gewinde und Zoommechanismus machen einen hochwertigen Eindruck. Der Akku hielt in meinem Praxistest zwei vollständige Tauchgänge durch und wird über einen geschützten USB-C-Anschluss an der Lampe geladen. Dem stehen rund 605 Gramm Gewicht, eine lange Ladezeit und der hohe Preis gegenüber. Auch in der breiten Stellung bleibt ein heller Mittelpunkt sichtbar, der bei Videoaufnahmen stören kann.
Die leichtere und günstigere Divebeam DF7 verfolgt ein ähnliches Konzept. Wegen der Probleme mit ihrer Zoommechanik würde ich zwischen diesen beiden Modellen die Mares wählen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Stufenloser Lichtkegel von 12° bis 75° | Mit 605 Gramm schwer |
| Zoom mit Handschuhen kontrolliert verstellbar | Groß und sperrig am Jacket |
| Kräftiges Licht und massive Verarbeitung | Heller Mittelpunkt auch in breiter Stellung |
| Wechselakku und USB-C-Laden an der Lampe | Lange Ladezeit und hoher Preis |
✅ Geeignet für: Taucher, die während des Tauchgangs zwischen engem und breiterem Licht wechseln möchten.
❌ Weniger geeignet für: Leichtes Reisegepäck, ein begrenztes Budget und gleichmäßig ausgeleuchtete Videos.
RIFF TL 4000 MK2: Beste Hybridlampe für Spot und Flood
Die RIFF TL 4000 MK2 ist die vielseitigste Hybridlampe im Test. Sie kombiniert einen 20°-Spot mit einem separaten 110°-Flood-Licht. Der Spot eignet sich zur Orientierung und Kommunikation, für nahe Motive lässt sich auf das breite Licht wechseln, das im Test gleichmäßig und ohne störenden Mittelpunkt ausleuchtete.
Über den Drehring konnte ich einhändig zwischen beiden Lichtarten und jeweils zwei Leistungsstufen wählen. Seine Rastungen sind gut ertastbar, die Positionsmarkierung dagegen schlecht erkennbar. Nach mehr als 15 Tauchgängen zeigt die Lampe kaum Gebrauchsspuren; das Kunststoffdrehrad besitzt allerdings etwas Spiel. Eine Ladung reichte in meiner Nutzung für ungefähr zwei Tauchgänge. Der Akku muss in einem separaten Ladegerät geladen werden.
Wenn du hauptsächlich Reichweite suchst, bietet die Wurkkos DL10R den kräftigeren Spot. Der Mehrwert der RIFF liegt für mich im schnellen Wechsel zur gleichmäßigeren Ausleuchtung für Aufnahmen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Direkter Wechsel zwischen Spot und Flood | Positionsanzeige am Drehring schlecht erkennbar |
| Gleichmäßiges Flood-Licht ohne starke Hotspots | Kunststoffdrehrad besitzt etwas Spiel |
| Einhändige Bedienung mit klaren Raststufen | Separates Ladegerät erforderlich |
| Gute Balance und zwei Tauchgänge Laufzeit | Für große Videomotive begrenzte Lichtleistung |
✅ Geeignet für: Taucher, die eine Hauptlampe mit zusätzlichem Flood für gelegentliche Fotos und Videos suchen.
❌ Weniger geeignet für: Maximale Spot-Reichweite, aufwendige Videoausleuchtung und Reisen ohne separates Ladegerät.
Wurkkos DL30: Beste günstige Backup-Tauchlampe
Die Wurkkos DL30 ist meine günstige Backup-Empfehlung für eine breite Ausleuchtung im Nahbereich. Ihr Licht verteilt sich deutlich flächiger als bei den stärker gebündelten Spotlampen. Nahe Motive lassen sich damit auch für gelegentliche Aufnahmen ausleuchten, sofern wenige Schwebeteilchen im Wasser sind. Für große Reichweite und klar erkennbare Lichtzeichen ist dieses Lichtbild weniger geeignet.
Der magnetische Drehring rastet klar ein und schaltet direkt zwischen drei Leuchtstufen. Mit dicken Handschuhen fand ich die kurze Lampe einhändig allerdings weniger bequem als die DL10R. Nach rund 30 Tauchgängen funktioniert meine DL30 weiterhin zuverlässig. Bei gemischter Nutzung reichte der Akku für etwa zwei Tauchgänge; geladen wird er extern. Eine Transportsicherung fehlt.
Wenn du als Backup einen engeren Strahl möchtest, bietet die Scubapro Nova 1000R das passendere Lichtbild. Sie ist allerdings deutlich teurer. Die beiden Lampen unterscheiden sich vor allem in der Lichtverteilung.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Breite Ausleuchtung auf kurze Distanz | Begrenzte Reichweite und wenig markanter Spot |
| Kompakt und gut verstaubar | Viele Reflexionen bei Schwebeteilchen |
| Klar einrastender Drehring | Mit dicken Handschuhen weniger komfortabel |
| Günstiger Preis | Externes Ladegerät und keine Transportsicherung |
✅ Geeignet für: Taucher, die eine günstige Reserve mit breitem Licht für den Nahbereich suchen.
❌ Weniger geeignet für: Große Reichweite, stark eingeschränkte Sicht und deutlich gebündelte Lichtsignale..
Scubapro Nova 1000R: Robuste Backup-Tauchlampe mit engem Spot
Die Scubapro Nova 1000R bietet einen eng gebündelten 8°-Spot und eine hochwertige Verarbeitung. Bei meinen vier Tauchgängen funktionierte sie zuverlässig und zeigte keine sichtbaren Gebrauchsspuren. Der nach vorne gezogene Lampenkopf schirmt seitlich austretendes Licht ab. Im Lichtbild selbst sind allerdings mehrere Ringe erkennbar.
Die 1.000 Lumen reichen zum gezielten Ausleuchten von Spalten und zur Orientierung in dunklen Wrackbereichen. Für größere Flächen fehlt mir Lichtreserve. Mit 5-mm-Handschuhen konnte ich den Knopf bedienen, zum Entsperren mit fünf schnellen Klicks brauchte ich gelegentlich mehrere Versuche. Eine Akkuladung reichte zuverlässig für einen Tauchgang; einen zweiten würde ich nur abhängig von der bisherigen Nutzung einplanen. Geladen wird der Wechselakku in einer separaten Station mit Micro-USB-Anschluss.
Als Hauptlampe würde ich die Wurkkos DL10R bevorzugen: Sie bietet mehr Licht, den für mich angenehmeren Drehring und kostet deutlich weniger.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Hochwertige Verarbeitung | Begrenzte Lichtreserve für größere Bereiche |
| Enger Spot mit seitlich abschirmendem Lampenkopf | Sichtbare Ringe im Lichtbild |
| Wechselbarer Akku und gute Balance | Entsperren gelegentlich umständlich |
| Umfangreiches Zubehör im Softcase | Hoher Preis und externe Micro-USB-Ladestation |
✅ Geeignet für: Taucher, die eine hochwertig verarbeitete Backup-Lampe für gezielte Orientierung und einzelne Details suchen.
❌ Weniger geeignet für: Viel Licht auf großen Flächen, Foto- und Videoausleuchtung sowie ein knappes Budget.
Divebeam DF7: Flexible Zoom-Tauchlampe mit Abstrichen
Die Divebeam DF7 lässt sich von einem 5°-Spot auf einen 55° breiten Lichtkegel verstellen. Ihr weitgehend gleichmäßiges Lichtbild war sowohl zur Orientierung als auch für nahe Aufnahmen brauchbar. Der seitliche Knopf ließ sich mit 5-mm-Handschuhen gut bedienen.
Deutlich problematischer war der schwergängige Zoommechanismus, der unter Wasser zuverlässig nur mit beiden Händen verstellt werden konnte. Bei einem meiner drei Tauchgänge drehte sich beim kräftigeren Verstellen das Akkufach mit, was zu einem leichten Wassereinbruch führte. Positiv waren die zwei etwa 45-minütigen Tauchgänge auf hoher Stufe und der entnehmbare Akku mit USB-C-Anschluss; gegen Ende ließ die Helligkeit nach.
Wenn du einen verstellbaren Lichtkegel möchtest, ist die Mares EOS 32LRZ meine Alternative. Sie ist schwerer und teurer, ihr Zoom ließ sich im Test aber kontrollierter bedienen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Stufenloser Wechsel zwischen engem und breitem Licht | Schwergängiger Zoom, unter Wasser beidhändig |
| Weitgehend gleichmäßiges Lichtbild | Akkufach drehte sich beim Zoomen mit |
| Knopf auch mit Handschuhen gut bedienbar | Wassereintritt im Test |
| Wechselakku mit direktem USB-C-Anschluss | Nach rund 90 Minuten nachlassende Helligkeit |
✅ Geeignet für: Taucher, die Spot und breiteres Licht vergleichsweise günstig in einer Lampe kombinieren möchten.
❌ Weniger geeignet für: Einhändiges Zoomen, maximale Spot-Leistung und Taucher, denen eine besonders fehlertolerante Abdichtung wichtig ist.
Welche Tauchlampe passt zu deinen Tauchgängen?
- 🌙 Eine Hauptlampe für Sport- und Nachttauchgänge: Hier würde ich zur Wurkkos DL10R greifen, besonders mit dicken Handschuhen. Wenn dir ein engerer Spot und ein schmaleres Gehäuse wichtiger sind als die Drehringbedienung, ist die OrcaTorch D710 die passendere Alternative.
- 🔦 Große dunkle Bereiche ausleuchten: Die Wurkkos DL70 lohnt sich, wenn du ihre zusätzliche Lichtreserve tatsächlich brauchst und mehr Gewicht akzeptierst. Bei vielen Schwebeteilchen würde ich die Kaufentscheidung allerdings nicht an ihrer Maximalleistung festmachen.
- 🔍 Zwischen engem und breitem Licht wechseln: Dafür würde ich die Mares EOS 32LRZ wählen. Ihr kontrolliert bedienbarer Zoom rechtfertigt für mich eher das höhere Gewicht. Die leichtere Divebeam DF7 empfehle ich wegen des Wassereintritts im Test in dieser Ausführung nicht.
- 🎥 Beim Tauchen gelegentlich filmen oder fotografieren: Die RIFF TL 4000 MK2 verbindet Orientierung per Spot mit breitem Licht für nahe Aufnahmen. Stehen Videos im Mittelpunkt, würde ich direkt eine spezialisierte Lampe aus meinem Videolampen-Test wählen.
- 🛟 Eine Backuplampe ergänzen: Die Wurkkos DL30 ist die günstige Wahl für breites Nahbereichslicht. Möchtest du einen stärker gebündelten Strahl zur gezielten Orientierung, passt die Scubapro Nova 1000R besser. Dafür musst du einen deutlich höheren Preis akzeptieren.
Kaufberatung: So findest du die richtige Tauchlampe
Eine Tauchlampe passt dann zu dir, wenn Aufgabe, Lichtbild, Laufzeit und Bedienung zu deinen Tauchgängen passen. Mit den folgenden Kriterien kannst du entscheiden, welche Eigenschaften du für deine Tauchgänge brauchst und welche den Aufpreis für dich wert sind.
Hauptlampe oder Backuplampe?
Die Hauptlampe ist deine reguläre Lichtquelle zur Orientierung, für Lichtzeichen und zum Ausleuchten deiner Umgebung. Eine Backuplampe bleibt dagegen unbenutzt, bis die Hauptlampe ausfällt. Sie muss deshalb nicht genauso leistungsstark sein, sollte aber unabhängig funktionieren, zuverlässig geladen und sofort erreichbar sein.
Die meisten Modelle im Vergleich können unter passenden Bedingungen als Hauptlampe dienen. Die Scubapro Nova 1000R sehe ich eher als Reserve. Für gezielte Orientierung reicht ihr Licht, beim Ausleuchten größerer Bereiche fehlt mir Leistung. Entscheidend ist, ob die Backup-Lampe den sicheren Abschluss deines geplanten Tauchgangs ermöglicht.
💡 Aus meiner Praxis: Bei einem Nachttauchgang in Ägypten fiel meine Hauptlampe aus. Seitdem nehme ich bei Nacht und schlechter Sicht eine separate Reserve mit. Auch das Divers Alert Network empfiehlt mindestens eine Backuplampe für Nachttauchgänge.
Handlampe oder Kanisterlampe?
Bei einer Handlampe befinden sich Lampenkopf und Akku in einem gemeinsamen Gehäuse. Eine Kanisterlampe (auch Tanklampe genannt) besitzt dagegen einen kleinen Lampenkopf, der über ein Kabel mit einem separat befestigten Akkutank verbunden ist.

Die Modelle in meiner Vergleichstabelle sind Handlampen. Die Wurkkos D1 habe ich separat als Kanisterlampe getestet. Sie steht bewusst nicht im Vergleich, weil Bauform und Einsatzzweck deutlich abweichen.
| Bauart | Praktischer Vorteil | Einschränkung |
|---|---|---|
| Handlampe | Einfache Ausrüstung für Sporttauchen und Reisen | Mit größerem Akku wächst meist auch das Gehäuse in der Hand |
| Kanisterlampe | Kleiner Lampenkopf trotz separat untergebrachter Akkukapazität | Zusätzliches Kabel, Akkutank und mehr Befestigungsaufwand |
Eine Kanisterlampe kann für lange oder technische Tauchgänge sinnvoll sein. Mehr Laufzeit ergibt sich aber nur aus dem konkreten Akku und der verwendeten Leistung. Freie Hände sind aber bei beiden Bauformen möglich, etwa mit einer passenden Handhalterung.
Spot, Flood oder Zoom?
Ein Spot bündelt das Licht in einem engen Strahl. Dadurch reicht es weiter, eignet sich für Lichtzeichen und leuchtet bei schlechter Sicht weniger Schwebeteilchen gleichzeitig an. Ein Flood verteilt das Licht über einen großen Bereich und eignet sich besonders für die Ausleuchtung im Nahbereich sowie für Foto und Video. Bei einer Zoomlampe kannst du den Lichtkegel je nach Situation enger oder breiter einstellen.

Viele Spotlampen besitzen einen hellen Mittelpunkt, den sogenannten Hotspot, und ein schwächeres Umgebungslicht, den Spill. Als grobe Orientierung liegen klassische Spots häufig bei etwa 5 bis 15 Grad, während Foto- und Videolampen ungefähr 60 bis 120 Grad abdecken.
| Lichtbild | Stärken | Grenzen | Beispiele |
|---|---|---|---|
| Spot | Reichweite, Lichtzeichen, gezielte Ausleuchtung | Kleiner sichtbarer Bereich, häufig ungeeignet für Aufnahmen | Wurkkos DL10R, OrcaTorch D710 |
| Flood | Breite und gleichmäßige Ausleuchtung | Weniger Reichweite, stärkere Rückstreuung bei Schwebeteilchen | RIFF TL 4000 MK2 |
| Zoom | Flexibler Wechsel zwischen engem und breitem Licht | Zusätzliche Mechanik, kein vollwertiger Ersatz für Videolicht | Mares EOS 32LRZ, Divebeam DF7 |
Bei der Mares EOS 32LRZ ließ sich der Zoom in meinem Test kontrolliert und einhändig verstellen. Bei der Divebeam DF7 war die Mechanik unter Wasser dagegen schwergängig. Beim Verstellen bewegte sich einmal das Akkufach mit, wodurch Wasser eindrang.
👉 Meine Einschätzung: Eine Zoomfunktion ist nur dann ein Vorteil, wenn sie sich sicher bedienen lässt und nicht mit dem Verschluss des Akkufachs kollidiert. Als Hauptlampe bevorzuge ich einen sauberen Spot mit brauchbarem Spill oder getrennt anwählbare Spot- und Flood-Modi.
Wie viele Lumen braucht eine Tauchlampe?
Lumen beschreiben die gesamte Lichtmenge, nicht die Reichweite. Ein enger 1.000-Lumen-Spot kann auf Distanz besser nutzbar sein als 4.000 Lumen mit breiter Streuung. Für die meisten Sporttaucher sind ungefähr 1.500 bis 5.000 vom Hersteller angegebene Lumen ein sinnvoller Bereich für eine Hauptlampe. Wie viel davon unter Wasser nutzbar ist, hängt aber stärker von Sichtweite, Lichtkegel und Leistungsregelung ab als von der Tauchtiefe allein.
| Einsatzbereich | Grobe Orientierung | Worauf es wirklich ankommt |
|---|---|---|
| Flaches Wasser und Tagestauchgänge | 500 bis 1.500 Lumen | Gezieltes Licht für Farben, Spalten und Überhänge |
| Backuplampe | 800 bis 1.500 Lumen | Nutzbare Orientierung und Laufzeit für den Rückweg |
| Nachttauchen und Sporttauchgänge | 1.500 bis 4.500 Lumen | Gut dimmbarer Spot mit brauchbarem Umgebungslicht |
| Schlechte Sicht und viele Schwebeteilchen | etwa 1.000 bis 3.000 Lumen | Gebündeltes Licht und eine ausreichend niedrige Leuchtstufe |
| Große dunkle Bereiche, etwa an Wracks | 3.000 bis 5.000 Lumen oder mehr | Dauerhaft nutzbare Lichtreserve für größere Flächen |
| Foto und Video | ab etwa 2.500 Lumen pro Lampe | Breiter, gleichmäßiger Lichtkegel passend zum Bildausschnitt |
Die Tauchtiefe allein bestimmt den Bedarf nicht. Umgebungslicht und Sichtweite spielen ebenso eine Rolle. Candela beschreibt die Lichtstärke in einer bestimmten Richtung, Lux die Beleuchtungsstärke auf einer Fläche in einer bestimmten Entfernung. Aussagekräftige Vergleiche brauchen deshalb mehr als eine Lumenangabe.
Hinzu kommt, dass viele Lampen ihre Maximalleistung nur kurz erreichen und anschließend herunterregeln. Die Wurkkos DL70 startet beispielsweise lt. Hersteller mit bis zu 13.000 Lumen, reduziert diese Leistung aber deutlich. Bei aufgewirbeltem Sediment lieferte mir die niedrigste Stufe sogar die bessere Sicht, weil die stärkeren Stufen zu viel Licht zurückwarfen.
💡 Mein Tipp: Achte darauf, welche Helligkeit nach 30 bis 60 Minuten noch verfügbar ist und wie weit sich die Lampe herunterdimmen lässt. Beides ist im Tauchgang oft wichtiger als der Spitzenwert.
Akku, Laufzeit und Laden
Die Laufzeit muss für deinen geplanten Tauchgang samt Reserve auf der tatsächlich genutzten Leuchtstufe reichen. Die längste Herstellerangabe gilt häufig nur für die niedrigste Stufe. Turbo-Laufzeiten sagen wenig aus, wenn die Lampe bereits nach wenigen Minuten herunterregelt.
In kaltem Wasser kann die nutzbare Akkulaufzeit zusätzlich sinken. Plane bei heimischen See- und Wintertauchgängen deshalb mehr Reserve ein als im warmen Meer.
| Ladesystem | Vorteil | Einschränkung | Beispiele |
|---|---|---|---|
| USB-C direkt an der Lampe | Kein separates Ladegerät und kein Entnehmen des Akkus | Anschluss und Verschluss müssen vor dem Tauchgang trocken und korrekt geschlossen sein | Wurkkos DL10R, Mares EOS 32LRZ |
| USB-C am entnommenen Akku | Einfaches Laden und schneller Akkuwechsel | Lampe muss zum Laden geöffnet werden | OrcaTorch D710 |
| Externes Ladegerät | Ersatzakkus lassen sich unabhängig laden | Zusätzliches Gerät im Gepäck | Wurkkos DL70, RIFF TL 4000 MK2, Scubapro Nova 1000R |
Achte auf eine verständliche Akkuwarnung und verfügbare Wechselakkus, wenn du mehrere Tauchgänge pro Tag planst. Verwende nur vom Hersteller freigegebene Akkus und Ladegeräte.

Für Flugreisen gelten zusätzliche Regeln für Lithiumakkus. Wie ich Lampe und Akkus transportiere, erkläre ich im Beitrag Tauchlampe im Flugzeug und Handgepäck.
Bedienung mit Handschuhen, Größe und Befestigung
Teste vor dem ersten Nutzen, ob du die Lampe mit deinen üblichen Handschuhen einhändig einschalten, dimmen und wieder sicher ausschalten kannst. Passende Modelle findest du in meinem Neoprenhandschuhe-Test.
Drehringe finde ich mit dicken Handschuhen angenehmer. Bei der Wurkkos DL10R und der RIFF TL 4000 MK2 lassen sich die Positionen gut ertasten. Der Knopf der OrcaTorch D710 funktioniert ebenfalls, ist mit dicken Handschuhen aber schwieriger zu bedienen. Bei der Scubapro Nova 1000R benötigte das Entsperren mit fünf schnellen Klicks gelegentlich mehrere Versuche.

Achte außerdem auf:
- Sind Aus-Position und eine vorhandene Tastensperre eindeutig bedienbar?
- Lassen sich die normalen Leuchtstufen ohne Umweg über Strobe oder SOS wählen?
- Passt die Lampe einschließlich Akku zu deiner Hand und gegebenenfalls in die Jacket-Tasche?
- Gibt es einen geeigneten Befestigungspunkt für Handschlaufe oder Bolt Snap?
Eine Handschlaufe sichert die Lampe gegen Verlust, ein Bolt Snap ermöglicht das Verstauen und eine Handhalterung hält die Finger frei. Welche Lösung zu dir passt, erkläre ich im Ratgeber Tauchlampe beim Tauchen befestigen.
Verarbeitung, Wasserdichtigkeit und Tiefenfreigabe
Saubere Gewinde, geschützte Dichtflächen, passende O-Ringe und ein stabiler Verschluss sind aussagekräftiger als die Bezeichnung „Luftfahrt-Aluminium“. Beim Bedienen darf sich das Akkufach nicht unbeabsichtigt lösen.
IPX8 allein ist keine konkrete Tauchtiefenfreigabe. Achte auf die ausdrücklich angegebene maximale Einsatztiefe des Modells. Sie muss deinen geplanten Tauchgang abdecken; eine besonders hohe Zahl beweist aber noch keine bessere Verarbeitung.
Praktisch wichtig sind außerdem leicht kontrollierbare Dichtungen, erhältliche Ersatz-O-Ringe und ein erreichbarer Ansprechpartner bei Defekten.
Welche Tauchlampe eignet sich für Foto und Video?
Für Aufnahmen brauchst du ein breites, gleichmäßiges Flood-Licht, dessen Rand und Mittelpunkt im Bild möglichst nicht auffallen. Bei Actioncams und Weitwinkelaufnahmen sind häufig etwa 90 bis 120 Grad sinnvoll; entscheidend ist der tatsächliche Bildausschnitt.
Achte auf:
- Gleichmäßige Helligkeit ohne Hotspot oder sichtbare Ringe.
- Genügend dauerhaft verfügbare Leistung und passende Dimmstufen.
- Gute Farbwiedergabe und bei mehreren Lampen zusammenpassende Farbtemperaturen.
- Geeignete Halterungen für dein Kamerasystem.
Zwei seitlich positionierte Lampen können größere Motive gleichmäßiger ausleuchten und harte Schatten reduzieren. Richtig ausgerichtet beleuchten sie außerdem weniger Schwebeteilchen unmittelbar vor dem Objektiv.

Die RIFF TL 4000 MK2 ist die Lösung aus diesem Vergleich, wenn du gelegentlich filmen und dieselbe Lampe zur Orientierung nutzen möchtest. Wenn Videos im Mittelpunkt stehen, findest du dafür ausgelegte Modelle in meinem Unterwasser-Videolampen-Test, darunter auch die separat getestete Wurkkos DL08.
Rot- und UV-Licht können für besondere Beobachtungen oder Aufnahmen interessant sein. Für normale Videoaufnahmen sind sie aber kein Ersatz für gutes weißes Hauptlicht.
Preis-Leistung und Lieferumfang richtig vergleichen
Vergleiche den Preis der einsatzbereiten Ausstattung: Sind Akku, Ladegerät, Ersatz-O-Ringe und die benötigte Halterung enthalten? Ein günstiges Grundangebot kann mit separat gekauftem Zubehör deutlich teurer werden.
Für einen Aufpreis sollten dir konkrete Vorteile wichtig sein, etwa ein verstellbarer Lichtkegel, eine angenehmere Bedienung oder gut verfügbare Ersatzteile. Auch Garantiebedingungen und erreichbarer Service gehören dazu.
Häufige Fragen
Die Wurkkos DL10R ist mein Testsieger. Sie bietet einen starken Spot, einfache Bedienung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ja, ein gebündelter 1.000-Lumen-Spot kann für Tagestauchgänge, als Backup und je nach Bedingungen auch nachts ausreichen. Ein breiter Lichtkegel benötigt für dieselbe Helligkeit auf einem Motiv mehr Leistung. Eine pauschale Mindestzahl nach Tauchtiefe gibt es deshalb nicht.
Auch tagsüber kann sie sinnvoll sein: Sie macht Farben deutlicher sichtbar, leuchtet Spalten und Überhänge aus und ermöglicht Lichtzeichen. Wie wichtig sie ist, hängt von Sicht, Umgebungslicht und Tauchgang ab.
Nur wenn der Hersteller sie ausdrücklich für den vorgesehenen Einsatz und die Tauchtiefe freigibt. „Wasserdicht“ oder IPX8 auf der Verpackung reichen dafür allein nicht aus.
Spüle die geschlossene Lampe mit Süßwasser und trockne sie vor dem Öffnen. Entferne Schmutz und Haare von den Dichtflächen und kontrolliere die O-Ringe. Beschädigte Ringe müssen ersetzt werden; geeignetes Fett nur nach Herstellervorgabe sparsam auftragen.
Das hängt vom Modell ab. Viele erlauben kurze Funktionstests, können an Land auf hoher Stufe aber schnell heiß werden. Beachte die Herstellerangaben zu Leistung und Einschaltdauer außerhalb des Wassers.
Das ist häufig möglich, kann aber eine vorherige Genehmigung der Airline und besondere Sicherung gegen Einschalten erfordern. Lose Lithium-Ersatzakkus gehören kurzschlussgeschützt ins Handgepäck. Die Einzelheiten findest du im Ratgeber Tauchlampe im Flugzeug und Handgepäck.
Bei meiner Recherche im September 2026 habe ich keinen eigenen Tauchlampe Test der Stiftung Warentest gefunden. Die hier gezeigten Noten beruhen auf meinen Praxistests und der oben beschriebenen Gewichtung.
Mein Fazit zum Tauchlampen Test
Für die meisten Sporttaucher würde ich die Wurkkos DL10R wählen. Im Vergleich wiegt ihre unkomplizierte Handschuhbedienung für mich stärker als zusätzliche Funktionen, die ich nur gelegentlich brauche. Dass sie dabei deutlich weniger kostet als einige Mitbewerber, macht sie zu meinem Testsieger.
Eine andere Wahl lohnt sich vor allem bei konkreten Anforderungen: Die OrcaTorch D710 bietet den engeren Spot, verlangt mit dicken Handschuhen aber mehr Aufmerksamkeit. Die RIFF TL 4000 MK2 verbindet die Nutzung als Hauptlampe mit gelegentlichen Videoaufnahmen. Die Mares EOS 32LRZ ist interessant, wenn du den Lichtkegel während des Tauchgangs verstellen möchtest und dafür mehr Gewicht akzeptierst.
Zuletzt aktualisiert am: 22. September 2026

















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Servus, sehr informativer und erfreulicher Blog. Meine Frage: Das Thema Rotlicht habe ich nicht entdeckt. (Zur schonenden Tierbeobachtung vor dem eigentlichen Foto). Welches der Top-Modelle hat alternativ Rotlicht? beste Grüße, Eric
Hallo Eric,
bis jetzt habe ich mich noch nicht so ganz mit dem Thema Rotlicht beschäftigt. Da ich aber mit den Wurkkos Modellen bereits immer gute Erfahrungen gemacht habe,
könntest du dir eventuell die Wurkkos DL07 Tauchlampe* anschauen – sie bietet dir Rotlicht und UV-Licht. Als Alternative gibt es da auch noch die ORCATORCH D530*.
Danke für den ausführlichen Beitrag. Hast du bei den Chinalampen nicht irgendwelche Bedenken wegen der Haltbarkeit?
Danke dir! 🙂 Klar, bei den günstigen Lampen wie Wurkkos hatte ich Anfangs auch meine Bedenken. Aber sie halten echt gut, auch im Salzwasser. Und wenn man die Leistung in Relation mit dem günstigen Preis setzt kann man eigentlich nichts falsch machen..
This review is incredibly helpful! It offers real-world testing insights and clear recommendations based on different diving needs, making it easier to choose the right lamp. Highly useful for any diver.
Hallo Zusammen
Weil ich so viele Berichte über tolle Tauchlampen gelesen hatte und vorher nur meine Weisedive kannte und das eine Lampe War, die die Buchstaben auch verdient hatte, habe ich mir einfach auch verschieden Lampen gekauft. Nach ca 10 verschiedene Modellen bin ich dann auch Wurkkos DL 70 und Mares EOS 32 und noch einer Dritten aus dieser Liga gelandet. Alle 3 Tauchlampen sind an land völlig verschieden und im Wasser kaum Unterschiede zu erkennen. Natürlich habe ich alle Lampen gleichzeitig dabeigehabt und zu und abgeschaltet. Die Mares habe ich behalten und die anderen beiden Lampen weitergegeben. Was bei der Wurkkos hier nicht gesagt wurde, sie wird wahnsinnig schnell sehr heis ohne Wasserkühlung! Danach habe ich die Wurkkos DL 46 gekauft und mehr als 100 TG getestet zusammen auch mit der Mares EOS32 und ganz klares Urteil: Wer eine Lampe braucht mit Licht hat bei der Wurkkos DL 46 Licht und eine Lampe. Welche Stufe man wählt für welche Situation, kann jeder selbst relativ schnell herausfinden. Ich habe die zeit nicht gestopt aber eine Woche mit einem Nachttauchgang und täglich 2 tauchgängen im Warmen Wasser hält der Akku und es ist farblich auch gut zu unterscheiden am blinken, ob er noch 1 Tag länger aushält oder doch mal geladen werden sollte. Ladevorgang dauert wirklich ganze Nacht also besser mit 12h Ladezeit rechnen Höhlentauchen und Wracktauchen es wird klar wo man ist und was es zu sehen gibt. Die hellste Stufe braucht man wirklich seltener. Die neuene Lufthansa Regelungen erlauben zwar noch die Mitnahme vom 111Wh Akku aber besser nochmals anfragen wegen Bewilligung über 100Wh ( Neue Vorschrift) ich hatte auch in Australien unterschiedliche Schwierigkeiten bei Quantas mit der Lampe, obwohl dort 160 Wh erlaubt sind;-) Die Wurkkos DL 46 baumelt an der Ausrüstung und verträgt auch einige Schläge wenn man aufs Boot muss oder beim Flaschenwechsel! Diese Lampe ist jeden Buchstaben wert und jeden Rappen im Gegensatz zu dem vielen Müll und Schrott den ich selbst gekauft habe und den ich im Wasser alles gesehen habe. Die Werte und Angaben der Hersteller stimmen so wenig wie die subjektiven Bemerkungen, die ich alles gehört habe und wegen denen ich unmengen an Geld einfach verlocht habe! Wenn Wurkkos nun eine Lampe mit 99 Wh herausbringt und das dann noch auf das Lampengehäuse graviert, dann ist es wiedermal ein Zeichen der Asiatischen Flexibilität und schnellen Reaktionsfähigkeit;-) Bin ein Warmtaucher mit und ohne Scooter;-)
Danke dir für das ausführliche Praxisfeedback, genau solche Erfahrungsberichte sind für andere Taucher extrem hilfreich. Den Punkt zur Wärmeentwicklung der DL70 an Land kann ich bestätigen, unter Wasser relativiert sich das, aber der Hinweis gehört klar dazu (habe ich ergänzt!). Spannend sind auch deine Erfahrungen mit der DL46, die habe ich bisher noch nicht im Langzeittest, nehme ich aber mit auf die Liste. Und ja, Herstellerangaben und reale Wasserleistung gehen oft deutlich auseinander, deshalb teste ich alles selbst im Tauchgang 🙂