Als ich mit dem Tauchen angefangen habe, war ich erstmal komplett überfordert mit all den verschiedenen Tauchcomputern, Marken und Funktionen. Jeder Tauchlehrer schwört auf ein anderes Modell und in den Foren liest man gefühlt 100 verschiedene Meinungen. Daher weiß ich genau wie schwierig es ist, da den Überblick zu behalten. Deshalb findest du in meinem Tauchcomputer Test 2025 die Modelle, die aktuell wirklich relevant sind. Mit meinen persönlichen Erfahrungen und Tipps findest du den Computer, der wirklich am besten zu dir passt.
Beste Tauchcomputer 2025 im Überblick
- 🏆 Bester High-End-Allrounder: Garmin Descent MK3 / MK3i
- ⌚ Beste Smartwatch-Lösung: Apple Watch Ultra mit Oceanic+
- 💎 Bestes elegantes Aussehen: Scubapro G3
- 💰 Bester Preis-Leistungs-Sieger: Shearwater Peregrine
- 🐟 Beste Kompaktlösung: Shearwater Tern / Tern TX
- 🔋 Bester Tec-Computer: Shearwater Perdix 2
- 🎨 Stylischster Tauchcomputer: Suunto D5
- 💰 Günstigster Tauchcomputer: Cressi Leonardo
- 🎯 Einfach & zuverlässig für Anfänger: Mares Puck 4
- 📊 Beste Ablesbarkeit: Mares Quad CI
Was ist ein Tauchcomputer und warum ist er so wichtig?
Ein Tauchcomputer ist dein ständiger Begleiter unter Wasser. Er checkt für dich Tiefe, Zeit und deine Auf- oder Abstiegsgeschwindigkeit. Genau das sorgt dafür, dass du sicher bleibst und dich voll aufs Tauchen konzentrieren kannst. Früher haben Taucher dafür sogenannte Dekompressionstabellen benutzt, was unflexibel war. Heute passt sich der Computer in Echtzeit an deinen Tauchgang an und berechnet unteranderem die Nullzeit, also wie Lange du auf welcher Tiefe bleiben kannst ohne zusätzliche Deko-Stops einlegen zu müssen.

Für mich ist er das wichtigste Teil meiner Ausrüstung, weil er mir Sicherheit gibt und ich entspannt bleiben kann, egal ob ich am Riff schwebe oder tiefer abtauche.
Die besten Tauchcomputer im Test 2025
Die hier vorgestellten Modelle habe ich nicht zufällig ausgewählt. Es sind genau die Tauchcomputer, die unter Tauchern weltweit gerade am meisten genutzt und empfohlen werden. Grundlage dafür sind meine eigenen Erfahrungen, die technischen Daten der Hersteller und das ehrliche Feedback vieler Taucher aus der Community. So kannst du dir sicher sein, dass du hier nur Geräte findest die überzeugen und die ich vorallem selbst jederzeit ohne Bedenken tauchen würde.
Modell | Garmin Descent Mk3 / Mk3i | Apple Watch Ultra 2 (Oceanic+) | Scubapro Galileo G3 | Shearwater Peregrine TX | Shearwater Tern | Shearwater Perdix 2 Ti | Suunto D5 | Mares Puck 4 | Mares Quad CI | Cressi Leonardo |
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Bild |
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Preisklasse | High-End | High-End | Mittelklasse | Mittelklasse | Mittelklasse | High-End | Mittelkl. | Einsteiger | Einsteiger | Einsteiger |
Display | AMOLED | AMOLED | Farbdisplay | Farbdisplay | Farbdisplay | Farbdisplay | Farbdisplay | LCD | Farbdisplay | LCD |
Bedienung | Touch + Knöpfe | Touch | Knöpfe | Knöpfe | Knöpfe | Knöpfe | Knöpfe | Ein-Knopf | Knöpfe | Ein-Knopf |
Maximale Tiefe | 200 m | 40 m | 300 m | 120 m | 120 m | 260 m | 100 m | 150 m | 150 m | 150 m |
Luftintegration | Mk3i mit Sender | ❌ | ✅ (Sender) | ✅ (TX-Version) | ✅ (TX-Version) | ✅ | ✅ (Sender) | ❌ | ✅ | ❌ |
Algorithmus | Bühlmann ZH-L16C + GF | Bühlmann ZH-L16C (Oceanic+) | Bühlmann ZH-L16 ADT MB PMG / GF | Bühlmann ZH-L16C + GF | Bühlmann ZH-L16C + GF | Bühlmann ZH-L16C + GF | Suunto Fused RGBM 2 | Bühlmann ZH-L16C + GF | Bühlmann ZH-L16C | Bühlmann ZH-L16C |
Akkulaufzeit | bis 17 h Tauchzeit | bis 30 h (als Uhr) | bis 30 h | ca. 30 h | 20 h | bis 60 h | 6–12 h | ca. 100 TG | ca. 100 h | ca. 100 h |
Logbuchspeicher | 200 h | App-basiert | 500 h | 1000 h | 500 h | 1000 h | 200 h | 100 TG | 100 TG | 70 TG |
Gase | Luft, Nitrox, Trimix | Luft, Nitrox | Luft, Nitrox, Trimix | Luft, Nitrox, Trimix | Luft, Nitrox | Luft, Nitrox, Trimix | Luft, Nitrox | Luft, Nitrox | Luft, Nitrox, Trimix | Luft, Nitrox |
Multi-Gas | ✅ | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ | ❌ |
CCR-Support | ✅ (Basic) | ❌ | ✅ | ❌ | ❌ | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
Bluetooth | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ |
Kompass | ✅ | ❌ | ✅ | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ | ❌ |
Besonderheiten | GPS, Smartwatch-Features | Alltagsuhr + App-Oberfläche | Sehr robust, Trimix & CCR | Preis-Leistung top | Kompakt, leicht | Tech-Standard, extrem robust | Stylisch, viele Farben | Extrem einfach | Großes Farbdisplay | Super günstig, Klassiker |
Fachbegriffe kurz erklärt
- Nitrox (EAN): Atemgas mit mehr Sauerstoff als normale Luft (meist 28–36 %).
- Trimix: Gasgemisch aus Sauerstoff, Stickstoff und Helium. (Tec-Taucher)
- Multi-Gas: Der Computer kann während des Tauchgangs zwischen mehreren Atemgasen wechseln
- CCR (Closed Circuit Rebreather): Geschlossener Kreislauf-Tauchcomputer, speziell für Rebreather-Geräte. Brauchen nur Tec-Taucher.
- Gradient Factors (GF): Einstellungsmöglichkeiten beim Bühlmann-Algorithmus. Damit bestimmst du, wie konservativ oder risikofreudig dein Computer Dekompression berechnet.
Bester High-End-Allrounder: Garmin Descent MK3 / MK3i
Wenn du das Beste vom Besten suchst, dann führt eigentlich kein Weg am Garmin Descent Mk3 (oder dem luftintegrierten MK3i) vorbei. Das hochwertige Design hält eine Tiefe von bis zu 200 Metern stand, eignet sich also für alle Arten von Tauchern. Der Mk3i bietet zudem eine SubWave-Sonar-Technologie mit der du anderen Tauchern voreingestellte Nachrichten (bis 30 Metern) austauschen kannst und mit dem Descent T2-Transceiver sogar Tiefe & Tankinhalt von bis zu acht Tauchern überwachen kannst.
Der High-End Tauchcomputer ist aber auch an Land eine komplette Smartwatch mit integriertem GPS, Pulsmessung und Multisport-Tracking. Etwas was man für den stolzen Preis auch absolut erwarten kann.
🌟 Highlights MK3 / MK3i
- Brillantes AMOLED-Display, ablesbar bei Sonne und in der Tiefe
- Mk3i mit Luftintegration & SubWave-Sonar für Flaschendruckdaten und Buddy-Kommunikation
- Vielfältige Tauchmodi (Luft, Nitrox, Trimix, CCR, Apnoe) für Einsteiger bis Tec-Taucher
- Alltags-Smartwatch mit GPS, Fitness-Tracking & integrierter LED-Lampe (51 mm Version)
📊 Technische Daten
Merkmal | Garmin Descent Mk3 / Mk3i |
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Max. Betriebstiefe | 200 m (20 ATM) |
Display | 1,2″ (43 mm) / 1,4″ (51 mm) AMOLED, Saphirglas |
Algorithmen | Bühlmann ZHL-16C mit Gradient Factors |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Trimix, CCR, Apnoe |
Luftintegration | Nur Mk3i, SubWave-Sonar (bis 8 Taucher) |
Batterielaufzeit | 30 h (43 mm) / 66 h (51 mm) im Tauchmodus |
Konnektivität | Bluetooth, ANT+, WLAN, GPS (SatIQ), App-Sync |
Besonderheiten | DiveView-Karten, LED-Lampe (nur 51 mm), Fitness- & Multisportfunktionen |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Tolles Display, extrem gut ablesbar | ❌ Sehr hoher Preis (über 1.200–1.800 €) |
✅ Vielfältig Einsetzbar (Tauchen + Alltag + Fitness) | ❌ Komplexe Bedienung für Einsteiger |
✅ Hochwertige Verarbeitung | ❌ T2-Transmitter für Luftintegration muss separat gekauft werden |
👉 Mein Fazit: Insgesamt ist der Garmin Descent Mk3 / Mk3i ein High-End-Allrounder, der fast alles kann. Klar, er ist teuer und für reine Urlaubstaucher vielleicht überdimensioniert. Aber wer Wert auf maximale Sicherheit, smarte Features und eine Uhr legt, die man auch im Alltag trägt, bekommt hier das aktuell spannendste Gesamtpaket.
Beste Smartwatch-Lösung: Apple Watch Ultra 2 mit Oceanic+
Wenn man Apple Watch Ultra 2 hört denkt man erstmal eigentlich garnicht an einen Tauchcomputer, sondern eher an eine teure Smartwatch von Apple. Denn erst mit der Oceanic+ App wird sie zur eigentlichen Taucheruhr. Der Komfort einer Smartwatch der mit den wichtigsten Funktionen eines Tauchcomputers kombiniert wird macht sie für viele Sporttaucher (mit dem übrigen Kleingeld) spannend. Das helle Retina-Display lässt sich an Land und unter Wasser gut ablesen. Die Bedienung ist wie von Apple gewohnt sehr intuitiv und schnell gelernt.
Mit der kostenpflichtigen Oceanic+ App (Abomodell tgl. 4,99 $ / mtl. 9,99 $ oder jährlich 79,99$) lassen sich unteranderem Tiefenänderungen, die Tiefe, Zeit, Nullzeit und Dekompressionsgrenzen überwachen. Zudem bietet sie einen Kompass und verschiedene Sicherheitswarnung und selbstverständlich auch den Sicherheitsstopp.
Die Apple Watch ist zwar wasserdicht bis 100m, aber die Sensoren können nur bis maximal 40 Meter messen. Wenn du Tiefer tauchen möchtest solltest du einen zweiten Computer mitnehmen.
🌟 Highlights Apple Watch Ultra
- Brillantes Retina-Display, extrem hell und kontrastreich
- Oceanic+ App macht die Uhr zum funktionsfähigen Tauchcomputer (bis 40 m)
- Intuitive Bedienung wie bei der normalen Apple Watch
- Volle Smartwatch-Features (Fitness, Alltag, Navigation, Health)
📊 Technische Daten
Merkmal | Apple Watch Ultra + Oceanic+ |
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Max. Betriebstiefe | 40 m (Freizeit-/Sporttauchen) |
Display | 1,92″ Retina LTPO OLED, bis 2000 Nits Helligkeit |
Algorithmen | Oceanic+ App, basiert auf Bühlmann ZHL-16C |
Tauchmodi | Luft, Nitrox (bis 40 m) |
Luftintegration | Nicht verfügbar |
Batterielaufzeit | Ca. 36 h (Alltag), ca. 6–8 h im Tauchmodus |
Konnektivität | Bluetooth, WLAN, LTE (je nach Modell) |
Besonderheiten | Volle Smartwatch mit GPS, Health & Fitness, App-Store, Navigation |
Preis (UVP) | ca. 999 € + Oceanic+ Abo (~80 €/Jahr) |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Alltagssmartwatch und Tauchcomputer in einem Gerät | ❌ Hoher Preis |
✅ Sehr gutes Display, auch bei Sonne oder schlechter Sicht | ❌ Nur bis 40 m einsetzbar → kein Tec-Tauchen |
✅ Regelmäßige Software-Updates & App-Integration | ❌ Abhängigkeit von Oceanic+ App & Abo-Kosten |
✅ Ideal für Gelegenheitstaucher, die schon Apple nutzen |
👉 Mein Fazit: Die Apple Watch Ultra mit Oceanic+ ist die beste Lösung für alle, die schon Apple-User sind und eine Uhr suchen, die Alltag, Fitness und Tauchen kombiniert. Für reine Freizeittaucher bis 40 m ist sie absolut ausreichend. Wer allerdings regelmäßig tiefer geht oder Tec-Tauchgänge plant, sollte zu einem spezialisierten Tauchcomputer greifen.
Bestes Premium Design: Scubapro G3 – Galileo 3
Der Scubapro G3 ist der Nachfolger der bekannten Galileo-Serie und verbindet klassisches Uhrendesign mit moderner Technik. Auf den ersten Blick sieht er wie eine edle Taucheruhr aus, unter Wasser zeigt er aber seine volle Stärke als leistungsfähiger Tauchcomputer. Das helle Farbdisplay ist gestochen scharf und lässt sich dank robuster Saphirglas-Abdeckung auch in tieferem Wasser problemlos ablesen.
Die Besonderheit des Galileo 3 ist sein hochwertiger Look und die ausgereifte Technik. Er bietet Luftintegration, bis zu drei Gasgemische (inkl. Nitrox), einen Tilt-kompensierten digitalen Kompass und alle wichtigen Sicherheitsfunktionen. Für Taucher, die Wert auf Stil legen und gleichzeitig keine Abstriche bei der Funktionalität machen wollen, ist der G3 eine spannende Wahl.
🌟 Highlights Scubapro G3
- Elegantes Uhrendesign mit robustem Saphirglas
- Farbdisplay mit klarer Ablesbarkeit unter Wasser
- Luftintegration für Flaschendruck & Gasmanagement
- Digitaler 3D-Kompass und bis zu 3 Gase (Nitrox)
📊 Technische Daten
Merkmal | Scubapro G3 |
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Max. Betriebstiefe | 300 m |
Display | Farbdisplay mit Saphirglas |
Algorithmen | ZHL-16 ADT MB (Microbubble Levels, Scubapro-Variante Bühlmann) |
Tauchmodi | Luft, Nitrox (bis 3 Gase), Gauge |
Luftintegration | Ja, mit bis zu 8 Sendern |
Batterielaufzeit | Bis zu 30 Tauchstunden pro Ladung |
Konnektivität | Bluetooth, Logbuch-Sync via App |
Besonderheiten | Digitaler 3D-Kompass, Uhrendesign, edles Stahlgehäuse |
Preis (UVP) | ca. 500 € / 750 € mit Transmitter |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Sehr edles Uhrendesign, auch alltagstauglich | ❌ Weniger Funktionen als High-End-Modelle (kein Trimix, kein CCR) |
✅ Stabiles Gehäuse mit Saphirglas | ❌ Einige Probleme mit Bezel (Uhrenkrone) bei einzelnen Nutzern |
✅ Luftintegration & Mehrgasfähig (bis zu 3 Gase) | |
✅ Intuitives Farbdisplay + 3D-Kompass |
👉 Mein Fazit: Der Scubapro G3 ist ideal für Taucher, die einen eleganten, robusten Tauchcomputer im Uhrendesign suchen. Er bietet alle wichtigen Funktionen für Sporttaucher, inklusive Luftintegration, und überzeugt durch hochwertige Verarbeitung. Für Tec-Taucher ist er weniger geeignet, aber wer Stil und Funktionalität kombinieren möchte, findet hier eine sehr starke Lösung.
Beste Preis-Leistung: Shearwater Peregrine
Der Shearwater Peregrine gilt als einer der beliebtesten Tauchcomputer für Einsteiger und Fortgeschrittene. Er ist deutlich günstiger als die High-End-Modelle der Marke, bleibt aber dem typischen Shearwater-Stil treu: großes, farbiges Display, intuitive Bedienung und ein klarer Fokus auf Tauchsicherheit. Gerade für Sporttaucher, die Luft oder Nitrox nutzen, ist er eine der besten Preis-Leistungs-Lösungen.
Besonders praktisch finde ich die Menüführung, die du auch unter Wasser mit Handschuhen angenehm bedienen kannst. Das Display ist hell, kontrastreich und deutlich besser ablesbar als bei vielen anderen Einsteigercomputern. Mit der kostenlosen Shearwater Cloud App kannst du deine Tauchgänge kabellos übertragen und analysieren. Die Version Peregrine TX kommt mit Luftintegration und einem digitalen Kompass.
🌟 Highlights Shearwater Peregrine
- Großes, farbiges Display mit sehr guter Ablesbarkeit
- Einsteigerfreundliche Bedienung, klar strukturierte Menüs
- Shearwater Cloud App für kabellose Logbuch-Synchronisation
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
📊 Technische Daten
Merkmal | Shearwater Peregrine |
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Max. Betriebstiefe | 120 m |
Display | 2,2″ Farb-LCD, sehr hell |
Algorithmen | Bühlmann ZHL-16C mit Gradient Factors |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge, Freedive |
Luftintegration | Nicht verfügbar |
Batterielaufzeit | Bis zu 30 Stunden, per USB-C aufladbar |
Konnektivität | Bluetooth, Shearwater Cloud App |
Besonderheiten | Sehr intuitiv, wechselbare Armbänder, App-Integration |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Top Preis-Leistungs-Verhältnis | ❌ Keine Luftintegration in der Standardversion |
✅ Großes, klares Farbdisplay | ❌ Keine Trimix- oder CCR-Unterstützung |
✅ Kabellose Logbuch-Sync via App |
👉 Mein Fazit: Der Shearwater Peregrine ist sowohl für Einsteiger und ambitionierte Sporttaucher bestens geeignet. Wer einen zuverlässigen Computer mit großem Display und fairer Preisgestaltung sucht wird hier fündig. Wer jedoch Luftintegration oder Trimix benötigt, sollte zu den größeren Shearwater-Modellen greifen.
Beste Kompaktlösung: Shearwater Tern / Tern TX
Der Shearwater Tern ist einer der neuesten Tauchcomputer des kanadischen Herstellers und wurde als kompaktere Alternative zum Peregrine entwickelt. Mit seinem schlanken Uhrendesign ist er auch außerhalb des Wassers angenehm zu tragen, bleibt aber gleichzeitig ein leistungsfähiger Computer für Sporttaucher.
Im Gegensatz zu den größeren Modellen richtet sich der Tern klar an Freizeittaucher, die ein leichtes, unkompliziertes Gerät mit moderner Technik suchen. Er bietet die wichtigsten Modi (Luft, Nitrox, Gauge, Apnoe) und überzeugt mit einem brillanten AMOLED-Display. Auch der Tern lässt sich mit der Shearwater Cloud App verbinden, sodass Tauchgänge kabellos übertragen werden können.
🌟 Highlights Shearwater Tern
- Kompaktes Uhrendesign, auch für den Alltag tragbar
- Brillantes AMOLED-Display mit starker Lesbarkeit
- Einfache Bedienung, ideal für Freizeit- & Urlaubstaucher
- App-Integration über Shearwater Cloud
📊 Technische Daten
Merkmal | Shearwater Tern |
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Max. Betriebstiefe | 120 m |
Display | 1,3″ AMOLED-Farbdisplay |
Algorithmen | Bühlmann ZHL-16C mit Gradient Factors |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge, Apnoe |
Luftintegration | Nicht verfügbar (nur Tern TX unterstützt dies) |
Batterielaufzeit | Bis zu 20 Stunden im Tauchmodus |
Konnektivität | Bluetooth, Shearwater Cloud App |
Besonderheiten | Leichtes Uhrendesign, wechselbare Armbänder |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Schlankes, modernes Uhrendesign | ❌ Keine Luftintegration im Basismodell |
✅ Sehr gutes AMOLED-Display | ❌ Weniger Funktionen als bei größeren Shearwater-Modellen |
✅ Logbuch-Sync via App | ❌ Akkulaufzeit etwas geringer als bei Peregrine/Perdix |
👉 Mein Fazit: Der Shearwater Tern ist ideal für alle, die einen kompakten, stylischen und trotzdem zuverlässigen Tauchcomputer suchen. Besonders Urlaubstaucher und Apnoe-Fans werden seine Einfachheit und das starke Display schätzen. Wer Luftintegration möchte, sollte direkt zum Tern TX greifen.
Bester Tec-Computer: Shearwater Perdix 2
Der Shearwater Perdix 2 ist ein echter Dauerbrenner unter den technischen Tauchern. Er baut auf dem bewährten Perdix auf, wurde aber in Sachen Robustheit und Ausstattung noch einmal verbessert. Mit Titanverstärkungen am Gehäuse, kratzfestem Saphirglas und einer beeindruckenden Akkulaufzeit ist er ideal für anspruchsvolle Umgebungen.
Seine Stärke liegt vorallem in der Vielseitigkeit. Ob Sporttauchen, Tec-Diving, Trimix oder sogar CCR, der Perdix 2 ist für nahezu alle Szenarien ausgerüstet. Dank des klaren Farbdisplays und der bekannten Shearwater-Bedienung bleibt er dabei trotzdem leicht handhabbar.
🌟 Highlights Shearwater Perdix 2
- Extrem robust: Titanringe & Saphirglas für maximale Haltbarkeit
- Bis zu 4 Gase, inklusive Trimix und CCR-kompatibel
- Großes Farbdisplay mit klarer Menüführung
- Sehr lange Batterielaufzeit (wechselbare AA-Batterie)
📊 Technische Daten
Merkmal | Shearwater Perdix 2 |
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Max. Betriebstiefe | 260 m |
Display | 2,2″ Farb-LCD mit Saphirglas |
Algorithmen | Bühlmann ZHL-16C mit Gradient Factors |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Trimix, CCR, Gauge |
Luftintegration | Ja, mit bis zu 4 Sendern |
Batterielaufzeit | Ca. 30–40 Stunden mit AA-Batterie |
Konnektivität | Bluetooth, Shearwater Cloud App |
Besonderheiten | Extrem robust, vielseitig, Tech-ready |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Extrem widerstandsfähiges Gehäuse | ❌ Relativ groß und sperrig am Handgelenk |
✅ Unterstützt Trimix & CCR → volle Tec-Tauglichkeit | ❌ Für reine Urlaubstaucher überdimensioniert |
✅ Luftintegration möglich | ❌ Teuer |
👉 Mein Fazit: Der Shearwater Perdix 2 ist die erste Wahl für Tech-Taucher und alle, die ein extrem robustes, vielseitiges Gerät suchen. Für Urlaubstaucher oder Gelegenheitstaucher ist er jedoch meist zu groß und zu teuer. Wer maximale Flexibilität und Sicherheit will, bekommt hier einen echten Profi-Computer.
Stylischer Allrounder: Suunto D5
Der Suunto D5 ist einer der beliebtesten Tauchcomputer im Uhrendesign und verbindet moderne Technik mit einem schicken Look. Er ist besonders für Sport- und Urlaubstaucher entwickelt, die Wert auf einfache Bedienung, gute Ablesbarkeit und ein klares Interface legen. Das helle Farbdisplay ist scharf und augeräumt, sodass du auch in tieferem Wasser jederzeit alle wichtigen Infos im Blick hast.
Ein großer Vorteil des D5 ist, dass du ihn stark individualisieren kannst. Du kannst Armbänder und Farben austauschen und den Computer so auch außerhalb des Wassers tragen. Mit der Suunto-App synchronisierst du deine Tauchgänge kabellos, kannst Logbücher speichern und mit Freunden teilen. Luftintegration ist ebenfalls möglich, allerdings nur über separat erhältliche Sender.
🌟 Highlights Suunto D5
- Edles Uhrendesign mit austauschbaren Armbändern
- Helles Farbdisplay mit klarer Menüführung
- Luftintegration optional möglich
- Kabellose Logbuch-Synchronisation via Suunto-App
📊 Technische Daten
Merkmal | Suunto D5 |
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Max. Betriebstiefe | 100 m |
Display | Farbdisplay, kontraststark |
Algorithmen | Suunto Fused™ RGBM 2 |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge, Freedive |
Luftintegration | Ja, mit bis zu 3 Sendern (separat erhältlich) |
Batterielaufzeit | Ca. 6–12 Stunden im Tauchmodus, per USB wiederaufladbar |
Konnektivität | Bluetooth, Suunto-App |
Besonderheiten | Uhrendesign, individuelle Farb- & Armbandoptionen |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Sehr schönes Uhrendesign, auch alltagstauglich | ❌ Relativ kurze Akkulaufzeit |
✅ Einfaches Menü & gute Display-Ablesbarkeit | ❌ Algorithmus konservativer als bei anderen Marken |
✅ Viele Individualisierungsmöglichkeiten (Armbänder, Farben) | ❌ Kein Trimix oder CCR |
👉 Mein Fazit: Der Suunto D5 ist perfekt für Taucher die einen schicken Tauchcomputer im Uhrendesign suchen. Er ist zuverlässig, leicht zu bedienen und passt auch optisch in den Alltag. Für technische Taucher oder lange Expeditionen ist er jedoch nicht ausgelegt.
Beste Günstige Wahl: Cressi Leonardo
Der Cressi Leonardo ist seit Jahren ein günstiger Klassiker für Tauchanfänger und war einer der ersten Tauchcomputer die ich selbst ausprobiert habe. Er ist robust, einfach aufgebaut und konzentriert sich auf die wichtigsten Funktionen, die ein Einsteiger braucht. Kein Schnickschnack, kein kompliziertes Menü, sondern klare Anzeigen für Tiefe, Nullzeit und Aufstiegsgeschwindigkeit. Genau deshalb wird er auch in vielen Tauchschulen eingesetzt.
- Sehr günstiger Preis, ideal für Budget-Taucher.
- Einfache Bedienung, perfekt für Anfänger.
- Robuste Verarbeitung, langlebig und zuverlässig.
- Etwas kleineres Display, das bei schlechter Sicht weniger komfortabel ist.
- Keine erweiterten Funktionen für ambitionierte Taucher.
Mit nur einem Knopf wird der Leonardo bedient, was die Handhabung (wenn man es mal raus hat) relativ einfach macht. Das Display ist groß und kontrastreich, auch wenn es im Vergleich zu modernen Farbdisplays eher schlicht wirkt. Für den ersten eigenen Tauchcomputer oder als Backup-Gerät ist er eine sehr solide Wahl.
🌟 Highlights Cressi Leonardo
- Einfache Bedienung mit nur einem Knopf
- Großes, gut ablesbares Monochrom-Display
- Sehr robust und zuverlässig
- Top-Preis-Leistung für Einsteiger
📊 Technische Daten
Merkmal | Cressi Leonardo |
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Max. Betriebstiefe | 120 m |
Display | Monochrom-LCD, großes Zahlenlayout |
Algorithmen | Cressi RGBM |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge |
Luftintegration | Nicht verfügbar |
Batterielaufzeit | Ca. 2–3 Jahre (wechselbare CR2430-Batterie) |
Konnektivität | Optional via Interface-Kabel (separat) |
Besonderheiten | Sehr robust, ideal für Tauchschulen & Einsteiger |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Sehr günstig und zuverlässig | ❌ Kein Farbdisplay, wirkt altmodisch |
✅ Einfache Bedienung mit nur einem Knopf | ❌ Keine Luftintegration oder smarte Funktionen |
✅ Großes Display mit klarer Anzeige | ❌ Einige Taucher berichten von Problemen nach Battieretausch |
👉 Mein Fazit: Der Cressi Leonardo ist ein unkomplizierter und robuster Einsteiger-Computer. Perfekt für Tauchanfänger, die ein zuverlässiges Gerät zu einem fairen Preis suchen. Für erfahrene Taucher oder Technik-Fans ist er allerdings zu limitiert.
Mares Puck 4: Einfach & zuverlässig für Einsteiger
Der Mares Puck 4 ist die neueste Generation des bekannten Puck Pro-Modells und bleibt seinem Grundprinzip treu: maximale Einfachheit bei gleichzeitig zuverlässiger Technik. Er richtet sich sowohl an Tauchneulinge, als auch ein fortgeschrittene Taucher, die ein Gerät ohne unnötige Extras bevorzugen.
- Großes, modernes Display mit klarer Lesbarkeit.
- Verbesserte und intuitive Ein-Knopf-Bedienung.
- Langlebig und zuverlässig, auch unter anspruchsvollen Bedingungen.
- Keine Luftintegration.
- Preislich höher als der Puck Pro Plus, aber durch die Verbesserungen gerechtfertigt.
Die Bedienung erfolgt über einen großen Knopf, mit dem du dich leicht durchs Menü navigierst. Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert, kontrastreicher und besser ablesbar. Außerdem ist der Puck 4 etwas kompakter geworden und sitzt angenehmer am Handgelenk. Deine Tauchgänge kannst du ganz einfach per Bluetooth (ohne zusätzliches Interface) in die SSI App übertagen.
🌟 Highlights Mares Puck 4
- Einfache Ein-Knopf-Bedienung
- Großes, kontrastreiches Display
- Robust und langlebig
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Bluetooth Verbindung
📊 Technische Daten
Merkmal | Mares Puck 4 |
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Max. Betriebstiefe | 150 m |
Display | Monochrom-Display, groß und kontrastreich |
Algorithmen | Mares-Wienke RGBM |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge |
Luftintegration | Nicht verfügbar |
Batterielaufzeit | Bis zu 2 Jahre (wechselbar) |
Konnektivität | Bluetooth integriert |
Besonderheiten | Sehr einfach & robust, beliebtes Schulungsgerät |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Kleiner als der Vorgänger | ❌ Display könnte etwas moderner sein |
✅ Gut ablesbares Display | ❌ Design eher funktional als schick |
✅ Blueooth-Verbindung ohne Interface | |
✅ 100 Tauchgänge speicherbar |
👉 Mein Fazit: Der Mares Puck 4 ist ein unkomplizierter und günstiger Begleiter für Einsteiger und Gelegenheitstaucher. Wer ein robustes Gerät ohne überladene Funktionen, dafür aber mit integrierter Bluetooth Funktion sucht, macht hier nichts falsch.
Beste Ablesbarkeit: Mares Quad CI
Der Mares Quad CI ist die Weiterentwicklung des bekannten Quad und richtet sich an Taucher, die mehr Übersicht und Features als beim Puck wollen, aber keinen High-End-Computer benötigen. Sein riesiges, klar strukturiertes Display gehört zu den größten auf dem Markt und ist auch bei schlechter Sicht hervorragend ablesbar.
Das „CI“ steht für Clear Interface und macht die Bedienung dank vier Tasten besonders intuitiv. Auch hier ist Bluetooth direkt integriert, sodass du deine Tauchgänge bequem mit der Mares-App synchronisieren kannst. Er unterstützt Luft-, Nitrox- und Trimix-Tauchgänge (bis zu 3 Gase) und kann zudem mit einem Sender für Luftintegration gekoppelt werden.
🌟 Highlights Mares Quad CI
- Riesiges, gestochen scharfes Display mit 4-Feld-Anzeige
- Vier-Tasten-Bedienung mit klarer Menüstruktur
- Integriertes Bluetooth für Logbuch-Synchronisation
- Sehr robust und zuverlässig für Vieltaucher
📊 Technische Daten
Merkmal | Mares Quad CI |
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Max. Betriebstiefe | 150 m |
Display | XL-Monochrom-Display, sehr klare Darstellung |
Algorithmen | Mares-Wienke RGBM |
Tauchmodi | Luft, Nitrox, Gauge |
Luftintegration | Nicht verfügbar |
Batterielaufzeit | Ca. 2–3 Jahre (wechselbar) |
Konnektivität | Bluetooth (Mares App) |
Besonderheiten | Riesiges Display, ideal für schlechte Sicht |
Das gefält mir gut | Das könnte besser sein |
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✅ Riesiges Display mit farben | ❌ Relativ klobig am Handgelenk |
✅ Gute Menüführung mit 4 Tasten | |
✅ Digitaler Kompass integriert | |
✅ 100 Tauchgänge speicherbar |
👉 Mein Fazit: Der Mares Quad CI ist ein echter Allrounder in der Mittelklasse. Er kombiniert ein riesiges Display mit Trimix-Funktionalität und Luftintegration. Alles zu einem Preis, der deutlich unter High-End-Computern liegt. Damit eignet er sich ideal für Sport- und ambitionierte Tec-Taucher, die Übersicht und Sicherheit wollen, aber keine Smartwatch oder High-End-Luxuslösung brauchen.
Tauchcomputer Vergleich 2025 – Alle Modelle im direkten Check
Mit oder ohne Luftintegration – was lohnt sich wirklich?
Auf der Suche nach dem passenden Tauchcomputer wirst du früher oder später vor der Frage stehen: Brauche ich wirklich Luftintegration und was bedeutet das genau?
Bei einem luftintegrierten Tauchcomputer wird ein kleiner Sender (Transmitter) direkt an der ersten Stufe deines Atemreglers montiert. Dieser überträgt kabellos den Flaschendruck an deinen Computer. So siehst du am Handgelenk nicht nur Tiefe, Zeit und Deko-Infos, sondern auch Restdruck und berechnete Atemzeit. Ohne Luftintegration brauchst du dafür weiterhin ein separates Finimeter.

Beide Varianten haben ihre Fans und bringen jeweils klare Vorteile, aber auch ein paar Nachteile mit sich.
Vorteile mit Luftintegration
- ✅ Alle Infos am Handgelenk: Du hast Flaschendruck, Restluftzeit & Atemgasverbrauch direkt im Blick
- ✅ Praktisch fürs Logbuch: Deine exakten Luftdaten werden im Tauchprofil gespeichert
- ✅ Besonders nützlich für Tec- oder Vieltaucher, die mehrere Flaschen nutzen
Nachteile mit Luftintegration
- ❌ Höherer Preis: Computer und Transmitter sind deutlich teurer als Standardmodelle
- ❌ Fehlerquelle Sender: zusätzliche Technik bedeutet mehr mögliche Störungen (z. B. Verbindungsausfall)
- ❌ Unnötig für die Meisten: Für Gelegenheitstaucher reicht oft ein klassisches Finimeter völlig aus
👉 Mein Tipp zur Luftintegration:
Ich persönlich finde sie recht praktisch, weil du einfach entspannter tauchst, wenn alle Infos am Handgelenk sind. Gerade auf Reisen oder bei mehreren Tauchgängen am Tag ist es angenehm, nicht ständig das Finimeter checken zu müssen. Wenn du aber nur ein, zwei Mal im Jahr im Urlaub tauchst, kannst du dir das Geld sparen und mit einem klassischen Setup starten.
Display-Technologien bei Tauchcomputern
Die Art des Displays macht einen großen Unterschied in Bedienbarkeit und Komfort. Von einfachen LCD-Anzeigen bis hin zu modernen AMOLED-Screens gibt es verschiedene Technologien, die jeweils ihre Stärken und Schwächen haben.
LCD-Displays (klassisch)

Die meisten günstigen und Einsteiger-Computer setzen auf monochrome LCD-Anzeigen. Diese Technik gibt es schon seit Jahren und punktet mit extrem langer Battierelaufzeit. Der Cressi Leonardo hält beispielsweise mit einer Knopfbatterie oft über 100 Tauchgänge durch. Dafür musst du aber Abstriche bei der Ablesbarkeit machen, vorallem bei trüben Wasser oder Dämmerung.
- ✅ Robust, energiesparend, sehr lange Batterielaufzeit
- ✅ Meist günstiger in der Anschaffung
- ❌ Weniger Kontrast, schwerer ablesbar bei schlechter Sicht
- ❌ Keine Farben oder Animationen
Farbdisplays (TFT/OLED)

Im mittleren und gehobenen Preissegment findest du viele Tauchcomputer mit farbigen Displays. Hier werden die wichtigsten Informationen wie Deko-Stopps, Nullzeit oder Gaswechsel durch Farben hervorgehoben, was die Übersicht (vorallem für Einsteiger) deutlich verbessert. Allerdings verbrauchen Farbdisplays mehr Energie, was meist eine kürzere Akkulaufzeit bedeutet.
- ✅ Bessere Übersicht durch Farbmarkierungen (z. B. Deko-Stopps)
- ✅ Gut ablesbar bei Tageslicht
- ❌ Kürzere Akkulaufzeit als LCD
- ❌ Teurer
AMOLED-Displays (High-End)

Die neueste Technologie, bekannt aus Smartwatches wie der Garmin Mk3 oder Apple Watch Ultra. Diese Technik liefert scharfe Kontraste, kräftige Farben und ist auch in völliger Dunkelheit perfekt ablesbar. Sie reagieren oft etwas schneller und wirken im Menü ähnlich smooth wie moderne Smartwatches. Der größte Nachteil liegt aber beim hohen Stromverbrauch und dem täglichen Laden.
- ✅ Sehr hell, gestochen scharf, auch in tiefer Dunkelheit perfekt sichtbar
- ✅ Farben kräftig und hohe Kontraste
- ❌ Akkulaufzeit deutlich kürzer
- ❌ Meist nur in High-End-Geräten verbaut → teuer
💡 Mein Tipp: Wenn du viel in dunklen oder trüben Gewässern unterwegs bist, wirst du ein farbiges oder AMOLED-Display lieben. Für einfache Urlaubstauchgänge reicht aber ein günstiger LCD-Computer, der unverwüstlich ist und dich nicht mit ständigen Ladezyklen nervt.
Algorithmen und Rechenmodelle erklärt
Ein Tauchcomputer funktioniert nur so gut wie sein Algorithmus. Damit ist das Rechenmodell gemeint, das deine Nullzeit, Dekompressionsstopps und Aufstiegsraten berechnet. Es basiert auf wissenschaftlichen Modellen zur Stickstoffaufnahme im Körper und bestimmt letztlich, wie sicher und wie lange du tauchen kannst. Unterschiedliche Hersteller setzen dabei auf verschiedene Modelle, die jeweils etwas anders rechnen:
- Bühlmann ZH-L16: Das am weitesten verbreitete Modell, entwickelt vom Schweizer Arzt Albert Bühlmann. Sehr zuverlässig, wissenschaftlich fundiert und die Basis vieler moderner Tauchcomputer.
- Suunto RGBM: Ein Modell, das zusätzlich die Bildung von Mikroblasen berücksichtigt. Es ist konservativer als Bühlmann und daher besonders beliebt bei Einsteigern und Urlaubstauchern.
- Mares-Wienke RGBM: Die Mares-Variante des RGBM, entwickelt mit Bruce Wienke. Ähnelt dem Suunto-Ansatz, ist aber oft etwas weniger streng und auf wiederholte Tauchgänge abgestimmt.
- Gradient Factors (GF): Eine Weiterentwicklung des Bühlmann-Modells, die du individuell einstellen kannst. Vor allem für technische Taucher interessant, da sie ihr Profil feiner steuern können.
💡 Expertentipp:
Für 90 % der Freizeittaucher reicht ein Standard-Bühlmann- oder RGBM-Computer völlig aus. Nur wer wirklich ins technische Tauchen einsteigt, braucht die Flexibilität von Gradient Factors.
Die wichtigsten Funktionen eines Tauchcomputers
Ein moderner Tauchcomputer ist weit mehr als nur ein Tiefenmesser. Die folgenden Funktionen sind die wichtigsten die du beim Tauchen brauchen wirst und nahezu jeder Tauchcomputer bietet:
Tiefen- und Zeitmessung
Die Basis jedes Tauchcomputers: Er zeigt dir deine aktuelle Tiefe und die Tauchzeit präzise an. Diese Daten sind Grundlage für alle weiteren Berechnungen.
Nullzeit- und Dekompressionsberechnung
Der Computer berechnet, wie lange du ohne Dekompressionsstopps tauchen kannst (Nullzeit). Überschreitest du diese, zeigt er dir die nötigen Stopps und Aufstiegszeiten an.
Logbuchfunktion
Nahezu jeder Computer speichert deine Tauchgänge automatisch. So kannst du später nachvollziehen, wie tief, wie lange und unter welchen Bedingungen du getaucht bist.
Akustische und visuelle Warnungen
Bei zu schnellem Aufstieg, geringer Restluft (bei luftintegrierten Modellen) oder kritischen Werten warnt dich der Computer per Signalton oder Displayanzeige.
Gasmanagement (Nitrox, Trimix, Mehrgas)
Viele moderne Geräte unterstützen Nitrox oder sogar Trimix. Manche erlauben auch den Wechsel zwischen verschiedenen Gasen während des Tauchgangs (besonders wichtig für technisches Tauchen).
Konnektivität & Apps
Neue Geräte bieten Bluetooth oder WLAN, sodass du Tauchgänge direkt aufs Smartphone oder den PC übertragen kannst. Manche haben sogar Cloud-Logbücher oder GPS-Tracking.
Kompass und Navigation
Einige Modelle haben einen integrierten digitalen Kompass. Das ist praktisch, wenn du keine separate Navigation mitführen willst.
Gerade als Einsteiger brauchst du nicht jede High-End-Funktion. Wichtig ist ein gut ablesbares Display, verlässliche Algorithmen und einfache Bedienung. Extras wie Mehrgas-Funktionen oder integrierte Kompasse lohnen sich erst, wenn du tiefer ins Hobby einsteigst.
Tauchgase erklärt: Luft, Nitrox & Trimix
Ein Tauchcomputer muss die verwendeten Atemgase korrekt berechnen, sonst stimmen deine Nullzeiten und Deko-Stopps nicht. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Gase, die Taucher weltweit nutzen.
Luft – der Klassiker für Einsteiger
Normale Pressluft ist das Standardgas beim Sporttauchen. Sie besteht zu rund 21 % aus Sauerstoff und 79 % aus Stickstoff. Luft ist überall verfügbar, günstig und für die meisten Sporttauchgänge völlig ausreichend. Allerdings begrenzt der Stickstoffanteil die Nullzeiten und kann bei tiefen Tauchgängen zur Stickstoffnarkose führen.
Nitrox – für längere Tauchgänge
Nitrox (Enriched Air) ist einfach nur Atemluft mit einem höheren Sauerstoffanteil. Statt ca. 21 % Sauerstoff in Luft hast du bei Nitrox meistens 28 % oder 32 %, manchmal auch 36 % Der Vorteil: Du nimmst weniger Stickstoff auf, was dir längere Grundzeiten ohne Deko-Stopps ermöglicht. Gerade auf Tauchreisen mit mehreren Tauchgängen am Tag ist das echt praktisch.
Trimix – das Gas für technisches Tauchen
Trimix besteht aus Sauerstoff, Stickstoff und Helium. Durch den Heliumanteil wird der Stickstoff reduziert, was Tauchgänge in sehr große Tiefen ermöglicht. Trimix ist komplex, teuer und erfordert spezielles Training, bietet dafür aber Sicherheit bei Expeditionstauchgängen jenseits der Sporttauchgrenzen.
💡 Mein Praxistipp: Als Einsteiger reichen Luft und Nitrox völlig aus. Trimix dagegen spielt erst eine Rolle, wenn du wirklich ins technische Tauchen einsteigen möchtest.
Verschiedene Arten & Formate von Tauchcomputern
Nicht jeder Tauchcomputer sieht gleich aus. Je nach Einsatzzweck, Komfort und Budget gibt es verschiedene Formate, die alle ihre eigenen Vorteile haben. Hier die wichtigsten im Überblick:
Uhrenformat: kompakt und alltagstauglich
Die am weitesten verbreiteten Computer sind im Uhrenformat. Sie wirken wie große Armbanduhren und können oft auch im Alltag getragen werden. Allerdings sind die Displays meist kleiner, was die Ablesbarkeit unter Wasser etwas einschränken kann.

Konsolenformat: klassisch und robust
Konsolencomputer sind fest in eine Konsole integriert, oft zusammen mit einem Finimeter. Sie sind groß, robust und lassen sich auch bei schwierigen Bedingungen leicht ablesen. Perfekt für Taucher, die Wert auf Stabilität legen und lieber alles an einem Platz haben.

Taucheruhren & Smartwatches: die Hybridlösung
Immer mehr Hersteller setzen auf smarte All-in-One-Lösungen. Der Garmin Descent Mk3 oder die Apple Watch Ultra mit Oceanic+ App vereinen Tauchcomputer, Fitness-Tracker und Alltagsuhr in einem Gerät. Sie sind praktisch, aber auch sehr (!) teuer.

HUD (Head-Up-Display): der Zukunftstrend
Noch selten, aber extrem spannend: Tauchcomputer, die ihre Daten direkt ins Sichtfeld deiner Maske projizieren. So musst du nie mehr auf dein Handgelenk schauen. Aktuell sind HUD-Modelle aber noch nicht so ganz vertreten. Ein Beispiel wäre jedoch der Scubapro Galileo HUD.
Preis-Leistung: Welcher Tauchcomputer passt zu dir?
Du brauchst nicht immer den neusten oder teuersten Tauchcomputer nur weil dein Buddy ihn auch hat.
👉 Grundsätzlich können alle Tauchcomputer, selbst die günstigen Modelle, die Basisfunktionen, die du zum sicheren Tauchen brauchst:
- aktuelle Tiefe anzeigen
- Tauchzeit messen
- Aufstiegsrate überwachen
- Nullzeit berechnen
- Sicherheitsstopp anzeigen
Das heißt: Sicherheit ist auch mit Einsteiger-Modellen gewährleistet. Je teurer die Geräte werden, desto mehr Zusatzfunktionen bekommst du dazu.
✅ Beste Wahl für Einsteiger
Wenn du gerade mit dem Tauchen startest, reicht ein simpler und günstiger Computer mit klarer Anzeige und allen Basisfunktionen. Klassiker wie der Cressi Leonardo oder der Mares Puck 4 sind super easy zu bedienen, robust und perfekt für die ersten Tauchjahre.
👉 Hier findest du meinen Beitrag über die besten Tauchcomputer für Einsteiger.
🌊 Für ambitionierte Sporttaucher (Fortgeschrittene)
Bei Mittelklasse-Geräten kommen die Features dazu, die dir im Alltag helfen (du aber nicht unbedingt brauchst). Dazu zählen Farbdisplays, Luftintegration, Bluetooth-Schnittstelle fürs Logbuch und teilweise sogar ein digitaler Kompass. Genau das bekommst du bei Computern wie dem Suunto D5, Shearwater Peregrine oder der Scubapro G3. Sie sind das perfekte Upgrade, wenn du mehr Komfort willst, ohne gleich in Profi-Preise einzusteigen.
🔥 Für Tec-Taucher & Profis
In der Oberklasse wird’s dann richtig speziell. Hier geht es nicht mehr nur um Komfort, sondern um erweiterte Sicherheitsfeatures: Trimix-Support, Multi-Gas-Funktionen, Luftintegration und teilweise sogar CCR-Unterstützung. Geräte wie der Shearwater Perdix 2, Garmin Descent Mk3i oder der Shearwater Tern TX sind für genau diese Anforderungen gebaut und liefern alles, was du für technische oder sehr anspruchsvolle Tauchgänge brauchst.
💡 Mein Tipp: Wenn du dir unsicher bist, nimm lieber ein solides Mittelklasse-Modell. Damit hast du genug Features, um langfristig Spaß zu haben und musst nicht gleich nach 20 Tauchgängen wieder upgraden 🙂
Pflege & Wartung – So bleibt dein Tauchcomputer zuverlässig
Dein Tauchcomputer ist ein echtes Arbeitstier und begleitet dich bei jedem Tauchgang. Damit er dich lange zuverlässig unterstützt, solltest du ihn regelmäßig pflegen. Gerade nach Salzwasser, Sand und Chlor merkt man schnell, wie wichtig kleine Routinen sind. Ich habe mir angewöhnt, meinen Computer wie einen festen Teil der Ausrüstung zu behandeln, je besser du ihn pflegst, desto länger läuft er ohne Probleme.
To-Do-Liste für die Pflege
✅ Nach jedem Tauchgang gründlich in Süßwasser spülen (auch die Knöpfe mehrmals drücken)
✅ Regelmäßig O-Ringe und Dichtungen prüfen und ggf. einfetten oder tauschen
✅ Gerät trocken und geschützt lagern, nicht in Sonne oder feuchter Tasche
✅ Batterie- oder Akkustand vor dem Tauchen checken
✅ Bei Akku- oder Dichtungswechsel lieber den Fachservice nutzen
Batteriewechsel – so machst du es richtig
Die meisten Modelle nutzen entweder eine Knopfzelle oder einen fest verbauten Akku. Knopfzellen kannst du in vielen Fällen selbst wechseln, aber nur mit absoluter Sorgfalt: O-Ring sauber einfetten, Staub vermeiden und alles korrekt schließen. Ein schlecht eingesetzter Ring reicht, und der Computer läuft beim nächsten Tauchgang voll.
Bei fest verbauten Akkus wird über Kabel oder Induktion geladen. Wenn der Akku nach Jahren schwächelt, bleibt leider meist nur der Weg zum Hersteller oder Fachhändler.
Häufige Fragen
Die folgenden Fragen bekomme ich als erfahrener Taucher oft gestellt:
Einsteiger-Modelle starten bei ca. 180 bis 250 € (z. B. Cressi Leonardo, Mares Puck 4). Für Mittelklasse-Geräte mit Bluetooth solltest du 400–700 € einplanen. High-End-Computer mit Luftintegration, Trimix und Smartwatch-Funktionen liegen bei 800–1.500 € oder sogar noch mehr.
Das hängt von deinem Erfahrungslevel ab. Für Einsteiger der Cressi Leonardo oder Mares Puck 4. Für Fortgeschrittene der Suunto D5 oder Shearwater Peregrine. Für Profis eignen sich die Modelle wie der Shearwater Perdix 2 oder der Garmin Descent Mk3i.
In vielen Tauchbasen zum Glück ja. Offiziell vorgeschrieben ist er nicht überall, aber in der Praxis meistens Standard. Als wir zuletzt in Thailand waren haben wir dennoch einige Taucher ohne gesehen.
Ein guter Computer kann dich 10 Jahre oder länger begleiten. Wichtige Faktoren sind die Akkulaufzeit, Pflege (Spülen mit Süßwasser) und ob Ersatzteile wie O-Ringe oder Akkus erhältlich sind.
Er nutzt einen Drucksensor, der den Umgebungsdruck misst und daraus die aktuelle Tiefe berechnet.
Bei Geräten mit austauschbarer Batterie kostet der Wechsel meist zwischen 5 und 20 €. Bei fest verbauten Akkus kann ein Tausch durch den Hersteller 50 bis 150 € kosten.
Ja, Shearwater gehört zu den beliebtesten Marken für Tech- und Sporttaucher. Modelle wie der Peregrine oder Perdix 2 sind für ihre Zuverlässigkeit, klare Displays und flexible Algorithmen bekannt.
Gibt es einen Tauchcomputer Test bzw. Testsieger der Stiftung Warentest?
Einen Tauchcomputer-Test oder Testsieger der Stiftung Warentest gibt es aktuell noch nicht. Das liegt daran, dass sich die Stiftung eher auf Verbraucherthemen wie Elektronik, Haushaltsgeräte oder Versicherungen kozentriert. In meinem Vergleich habe ich daher verschiedene Modelle eingeordnet, damit du eine Orientierung hast, welcher Computer für dich infrage kommt.
Fazit: Welcher Tauchcomputer passt wirklich zu dir?
Ein Tauchcomputer ist heute mehr als nur ein Spielzeug, er ist dein wichtigster Buddy unter Wasser. Ohne ihn würde ich ganz sicher keinen einzigen Tauchgang machen. Welches Modell am Ende passt, hängt aber stark davon ab, wie viel du tauchst und was du brauchst.
👉 Einsteiger fahren super mit günstigen, einfach zu bedienenden Geräten wie dem Mares Puck 4 oder dem Cressi Leonardo.
👉 Ambitionierte Taucher sind mit Computern wie dem Suunto D5 oder dem Shearwater Peregrine bestens ausgestattet.
👉 Profis und Tech-Taucher kommen an High-End-Geräten wie dem Garmin Descent Mk3i oder dem Shearwater Perdix 2 nicht vorbei.
Was ich dir aber ans Herz legen kann: Es gibt nicht einfach den einen perfekten oder besten Tauchcomputer, sondern nur den, der am besten zu dir passt. Mit der richtigen Wahl tauchst du sicherer, entspannter und hast mehr Spaß 🙂
Letzte Aktualisierung am 30.08.2025 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API