Du suchst die beste Unterwasserkamera fürs Tauchen oder Schnorcheln? Dann bist du hier genau richtig! Ich tauche seit Jahren regelmäßig in See und Meer und habe mehrere Kameras selbst bei echten Tauchgängen und Schnorchel-Sessions getestet. In diesem Unterwasserkamera Test zeige ich dir, welche Modelle unter Wasser wirklich überzeugen und für wen sie sich eignen. Egal ob zum Schnorcheln oder als zuverlässige Kamera fürs Tauchen – hier bekommst du praxisbasierte Empfehlungen statt Datenblätter.
🔍 Schnellauswahl: Beste Unterwasserkameras zum Tauchen & Schnorcheln
- 🏆 Bester Allrounder: GoPro Hero 13 Black
- 🎬 Beste Action Cam Alternative: DJI Osmo Action 6
- 🎥 Beste Video & Creator Cam: Insta360 Ace Pro 2
- 📷 Beste Unterwasserkamera für Fotos: OM System TG-7
- 🤿 Beste Kamera ohne Gehäuse fürs Tauchen: SeaLife Micro 3.0
- 📸 Beste Profi Kompaktkamera: Sony RX100 VII
- 🌍 Beste 360° Unterwasserkamera: Insta360 X5
- 📱 Bestes Smartphone Unterwassergehäuse: Divevolk SeaTouch 4 Max
Die besten Unterwasserkameras im direkten Vergleich
In dieser Vergleichstabelle findest du die besten Modelle aus meinem Unterwasserkamera Test fürs Tauchen und Schnorcheln im direkten Überblick. Die Tabelle wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue Modelle getestet oder neu bewertet werden.
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| Name | GoPro HERO13 Black* | DJI Osmo Action 6* | Insta360 Ace Pro 2 Standard-Bundle* | Sealife Micro 3.0* | OM SYSTEM Tough TG-7* | Sony RX100 VII* | Insta360 X5* |
| Preis | € 409,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 374,63 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 449,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 689,99 € 599,00 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 549,00 € 439,90 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 1.023,66 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 559,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten |
| Kamera-Typ | Actioncam | Actioncam | Actioncam | UW-Kamera | Kompaktkamera | Kompaktkamera | 360° Kamera |
| Geeigent für | Video | Video | Video | Foto | Foto & Makro | Foto & Makro | Video |
| Max. Tiefe | 10 m / 60 m mit Gehäuse | 20 m / 60 m mit Gehäuse | 12 m / 45 m mit Gehäuse | 60 m | 15 m / 45 m mit Gehäuse | 40 m mit Gehäuse | 15 m / 60 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | sehr gut | sehr gut | sehr gut | mittel | gut | gut | gut |
| Fotoqualität Unterwasser | mittel | mittel | gut | gut | sehr gut | sehr gut | mittel |
| Stabilisierung | sehr gut | sehr gut | gut | mittel | mittel | gut | sehr gut |
| Bedienung mit Handschuhen | gut | gut | gut | gut | sehr gut | gut | mittel |
| Makro | |||||||
| Setup-Aufwand | gering | gering | mittel | gering | mittel | hoch | mittel |
| Test-Urteil | Video-Allrounder | Video-Alternative | Creator-Favorit | Sorglos-Cam | Makro-Empfehlung | Foto-Profi | 360° Spezial |
| Günstigster Preis | € 409,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 374,63 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 449,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 689,99 € 599,00 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 549,00 € 439,90 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 1.023,66 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten | € 559,99 Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten |
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| weitere Angebote |
| Kamera-Typ | Actioncam |
| Geeigent für | Video |
| Max. Tiefe | 10 m / 60 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | sehr gut |
| Fotoqualität Unterwasser | mittel |
| Stabilisierung | sehr gut |
| Bedienung mit Handschuhen | gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | gering |
| Test-Urteil | Video-Allrounder |
| Kamera-Typ | Actioncam |
| Geeigent für | Video |
| Max. Tiefe | 20 m / 60 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | sehr gut |
| Fotoqualität Unterwasser | mittel |
| Stabilisierung | sehr gut |
| Bedienung mit Handschuhen | gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | gering |
| Test-Urteil | Video-Alternative |
| Kamera-Typ | Actioncam |
| Geeigent für | Video |
| Max. Tiefe | 12 m / 45 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | sehr gut |
| Fotoqualität Unterwasser | gut |
| Stabilisierung | gut |
| Bedienung mit Handschuhen | gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | mittel |
| Test-Urteil | Creator-Favorit |
| Kamera-Typ | UW-Kamera |
| Geeigent für | Foto |
| Max. Tiefe | 60 m |
| Videoqualität Unterwasser | mittel |
| Fotoqualität Unterwasser | gut |
| Stabilisierung | mittel |
| Bedienung mit Handschuhen | gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | gering |
| Test-Urteil | Sorglos-Cam |
| Kamera-Typ | Kompaktkamera |
| Geeigent für | Foto & Makro |
| Max. Tiefe | 15 m / 45 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | gut |
| Fotoqualität Unterwasser | sehr gut |
| Stabilisierung | mittel |
| Bedienung mit Handschuhen | sehr gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | mittel |
| Test-Urteil | Makro-Empfehlung |
| Kamera-Typ | Kompaktkamera |
| Geeigent für | Foto & Makro |
| Max. Tiefe | 40 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | gut |
| Fotoqualität Unterwasser | sehr gut |
| Stabilisierung | gut |
| Bedienung mit Handschuhen | gut |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | hoch |
| Test-Urteil | Foto-Profi |
| Kamera-Typ | 360° Kamera |
| Geeigent für | Video |
| Max. Tiefe | 15 m / 60 m mit Gehäuse |
| Videoqualität Unterwasser | gut |
| Fotoqualität Unterwasser | mittel |
| Stabilisierung | sehr gut |
| Bedienung mit Handschuhen | mittel |
| Makro | |
| Setup-Aufwand | mittel |
| Test-Urteil | 360° Spezial |
Was macht eine gute Unterwasserkamera fürs Tauchen & Schnorcheln aus?
Nicht jede wasserdichte Kamera ist automatisch eine gute Unterwasserkamera fürs Tauchen oder Schnorcheln. Darauf kommt es wirklich an:
💡 Mein Tipp: Nicht das Datenblatt entscheidet, sondern die Leistung im Wasser. Genau darauf basiert mein Unterwasserkamera Test.
Unterwasserkamera Test 2026: Meine Top-Empfehlungen
Mehrere der hier gelisteten Modelle habe ich selbst bei Tauchgängen im See und im Urlaub unter realen Bedingungen genutzt, darunter TG-7, GoPro, DJI, Insta360 Ace Pro 2 und die SeaLife Micro. Weitere Kameras wie 360-Modelle und die Sony RX100 habe ich ergänzend anhand Unterwasserpraxis, Technikdaten und Vergleichswerten eingeordnet.

🔎 So habe ich die Unterwasserkameras getestet
Ich teste nicht im Labor, sondern bei echten Tauch- und Schnorcheleinsätzen im Süßwassersee und im Meer. Jede Kamera wurde anhand realer Unterwasser-Aufnahmesituationen bewertet. Bewertet habe ich vor allem diese Punkte:
- Unterwasser-Bildwirkung und Farbverhalten ohne und mit Filter
- Bild- & Videoqualität
- Videostabilisierung bei Bewegung und Strömung
- Bedienung mit nassen Fingern und Tauchhandschuhen
- Gehäuse- und Dichtungs-Handling im Praxiseinsatz
- Robustheit & Akkulaufzeit über mehrere Tauchgänge hinweg
👉 Details zu meinem generellen Testverfahren findest du hier: So teste ich Tauchausrüstung
GoPro Hero 13 Black: Allround Unterwasserkamera für Tauchen & Schnorcheln
Die GoPro Hero 13 Black gehört zu den bekanntesten Actionkamera Modellen im Unterwasserkamera Test. Sie kombiniert sehr starke Stabilisierung, hohe Videoauflösung und ein riesiges Zubehör-Ökosystem. Besonders für Reisende und Action-Taucher ist sie eine flexible Lösung, die ohne großen Setup-Aufwand einsatzbereit ist.
Egal, ob ruhiges Riff oder starker Wellengang, die Hero 13 hat bei mir in vielen Situationen abgeliefert.
⚙️ Technische Highlights
- 5.3K Video bis 60 fps, 4K bis 120 fps
- HyperSmooth 6.0 Bildstabilisierung
- sehr großes Ultraweitwinkel-Sichtfeld (mit Lens-Mod auf 177° erweiterbar)
- Wasserdicht bis 10 m ohne Gehäuse
- Mit Tauchgehäuse bis ca. 60 m und mehr (je nach Housing)
- RAW-Fotos + Log-Video möglich
- Neue 1900 mAh Enduro Batterie mit etwas längerer Laufzeit
📷 Praxiseindruck unter Wasser
Die Hero 13 wurde bei mehreren Tauchgängen im Mittelmeer eingesetzt, unter anderem an einem Wrack in rund 30 m Tiefe mit Gehäuse sowie bei Schnorcheleinsätzen ohne Gehäuse. Dabei fallen vor allem die sehr ruhigen Videoaufnahmen bei Bewegung und Strömung positiv auf. Details wie Korallenstrukturen und Fischschuppen bleiben in 4K sauber erkennbar. Ohne Filter kippen die Farben mit zunehmender Tiefe sichtbar ins Kühle, lassen sich aber gut nachkorrigieren.

⚠️ Einschränkung: Ohne Rotfilter oder Lampe wirken Farben in größerer Tiefe schnell flach. Gegenüber Hero 12 sind die Unterschiede unter Wasser eher moderat.
✅ Geeignet für: Reise-Taucher, Schnorchler, Video-Fokus, Action-Aufnahmen, Einsteiger bis Fortgeschrittene
❌ Weniger geeignet für: Makro-Fotografie, reine Foto-Setups, Nutzer ohne Farbkorrektur-Workflow
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr starke Video-Stabilisierung unter Wasser | Farben in Tiefe ohne Filter eher kühl |
| Hohe Videoauflösung bis 5.3K | Ohne Gehäuse nur bis 10 m sinnvoll |
| Großes Ultraweitwinkel-Sichtfeld | Unterschied zur Hero 12 unter Wasser überschaubar |
| Riesiges Zubehör- und Gehäuse-Ökosystem | Kein echtes Makro-System |
| Einfaches Handling beim Tauchen & Schnorcheln | Für reine Fotografie nicht optimal |
| Robustes, kompaktes Reisemodell | Beste Ergebnisse meist mit Filter oder Licht |
✅Mein Fazit: Sehr starke und bewährte Unterwasserkamera für Video beim Tauchen und Schnorcheln mit top Stabilisierung. Gegenüber der Hero 12 gibt es Detailverbesserungen, aber keinen riesigen Qualitätssprung unter Wasser.
👉 Schau dir auch meine Vergleichstabelle der besten GoPros fürs Tauchen an – inklusive Zubehör, Tiefenleistung & Preisvergleich.
DJI Osmo Action 6: Flexible Actioncam fürs Tauchen & Schnorcheln
Die DJI Osmo Action 6 ist eine moderne Actioncam für Taucher und Schnorchler die viel Wert auf stabile Videos, flexible Einstellungen und gute Farbbasis legen. Sie richtet sich an Nutzer, die mehr Kontrolle über Weißabgleich, Farbprofile und Bildlook wollen als bei reinen Automatik-Cams, aber kein großes Kamera-Setup mitführen möchten.
⚙️ Technische Highlights
- Großer 1/1.1-Zoll Sensor im Open-Gate-Format
- 4K Video bis 120 fps
- Elektronische Stabilisierung RockSteady + HorizonBalancing
- Manuell einstellbarer Weißabgleich (Kelvin)
- D-Log M Farbprofil für Nachbearbeitung
- Variabler Blendenbereich bis f4
- Wasserdicht ohne Gehäuse bis ca. 18–20 m
- Mit Tauchgehäuse deutlich größere Tiefe möglich
- Interner Speicher + microSD Support
- Front- und Rückdisplay
📷 Praxiseindruck unter Wasser
Unter Wasser liefert die Kamera sehr scharfe Videobilder im Zentrum und eine insgesamt stabile Farbbasis, besonders wenn der Weißabgleich manuell gesetzt wird. Die Stabilisierung arbeitet zuverlässig bei Flossenschlägen und leichter Strömung. Auffällig ist, dass die automatische Weißbalance je nach Lichtsituation sichtbar schwanken kann. Mit fixem Kelvin-Wert werden die Ergebnisse deutlich konstanter. Randabdunklung und leichte Verzerrung im Ultraweitwinkel bleiben unter Wasser sichtbar vorhanden.
⚠️ Einschränkung: Keine echte Qualitätsrevolution gegenüber dem direkten Vorgänger. Wer nur im Vollautomatik-Modus filmt, nutzt den Hauptvorteil der Kamera kaum aus.
✅ Geeignet für: Video-fokussierte Taucher und Schnorchler mit Einstell-Anspruch
❌ Weniger geeignet für: reine Automatik-Nutzer und Foto-Fokus
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr gute Stabilisierung | Auto-Weißabgleich schwankt |
| Viele manuelle Optionen | Randabdunklung unter Wasser sichtbar |
| Großer Sensor im Open-Gate | Vorteil gegenüber Vorgänger moderat |
| Starke Videofunktionen | Für Fotos nur durchschnittlich |
✅ Mein Fazit zur DJI Osmo Action 6: Starke Video-Actioncam mit viel Einstellkontrolle unter Wasser, besonders sinnvoll für Nutzer, die aktiv mit Weißabgleich und Farbprofilen arbeiten. Gegenüber der Vorgänger DJI Osmo Action 4 und 5 bietet sie vor allem mehr Flexibilität beim Sensorformat und bei den Videooptionen, die reine Unterwasser-Bildqualität unterscheidet sich jedoch nur moderat.
Insta360 Ace Pro 2: beste Wahl für Video & Creator-Content
Die Insta360 Ace Pro 2 gehört aktuell zu den stärksten Actioncams für Tauchen und Schnorcheln, wenn dein Fokus klar auf Videoqualität und Content liegt. Sie richtet sich an Taucher und Creator, die unter Wasser filmen, graden und nachbearbeiten wollen statt nur schnell draufzuhalten.
⚙️ Technische Kerndaten
- großer 1/1,3″ Sensor für Actioncam-Klasse
- Video bis 8K, praxisnah stark in 4K
- RAW-Fotos (DNG) möglich
- wasserdicht bis ca. 12 m ohne Gehäuse
- mit Tauchgehäuse bis ca. 45 m
- starke elektronische Stabilisierung
- AquaVision Farbmodus für Unterwasser
- Flip-Touchscreen zur Bildkontrolle
- manueller Weißabgleich möglich
📷 Praxiseindruck unter Wasser
Unter Wasser liefert die Kamera sehr detailreiche und ruhige Videos, besonders bei guten Lichtbedingungen und mit zusätzlicher Lampe. Stabilisierung und Schärfe sind sichtbar stärker als bei vielen älteren Actioncams. Der manuelle Weißabgleich bringt klare Vorteile gegenüber reinem Automatikmodus. Ohne Licht oder Filter werden Farben in Tiefe aber schnell flach, Nachbearbeitung bleibt in vielen Fällen sinnvoll.
⚠️ Kaufgrenze: Keine gute Wahl, wenn du eine reine Plug-and-Play Unterwasserkamera ohne Farbkorrektur und Nachbearbeitung suchst. Low-Light in Wracks oder tieferen Bereichen bleibt trotz gutem Sensor Actioncam-typisch limitiert.
✅ Geeignet für: Video-Creator und ambitionierte Taucher mit Fokus auf Qualität und Nachbearbeitung
❌ Weniger geeignet für: Plug-and-Play-Nutzer ohne Lust auf Weißabgleich und Editing
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr starke Videoqualität | Farben ohne Licht schnell flach |
| Großer Sensor für Actioncam | Nachbearbeitung oft nötig |
| Flip-Display zur Kontrolle | Kein echtes Low-Light-Wunder |
| RAW + manueller Weißabgleich | |
| Sehr gute Stabilisierung |
✅Mein Fazit: Sehr starke Actioncam für Taucher mit Video-Fokus und Creator-Anspruch. Mit Licht und manuellem Weißabgleich liefert die Insta360 Ace Pro 2 sichtbar bessere Unterwasser-Clips als typische Standard-Actioncams.
👉 Ausführliche Details und Beispielaufnahmen findest du im kompletten Insta360 Ace Pro 2 Testbericht.
SeaLife Micro 3.0: Ohne Gehäuse für stressfreies Tauchen
Die SeaLife Micro 3.0 ist eine speziell für Taucher gebaute Unterwasserkamera, die komplett ohne separates Gehäuse auskommt. Sie richtet sich an Urlaubs- und Freizeittaucher, die ihre Tauchgänge einfach dokumentieren wollen, ohne Dichtungswartung, Gehäusepflege oder komplexes Kamera-Setup.
⚙️ Technische Kerndaten für Unterwasser
- Bis 60 m wasserdicht ohne Gehäuse
- 16 MP Sensor (1/2.3″)
- 100° Unterwasser-Weitwinkel
- Fixfokus ca. 30 cm bis unendlich
- RAW (DNG) möglich
- 4K Video bis 30p, Full HD bis 60p
- Elektronische Stabilisierung bis 1080p
- 64 GB interner Speicher, kein Kartenslot
- Fest verbauter Akku, Laden per USB
- 3-Tasten-Bedienung ohne Touch
- Kompatibel mit SeaDragon Lampen & Trays
📷 Praxistest unter Wasser
Unter Wasser spielt die SeaLife Micro 3.0 ihre Stärke als sorglose Tauchkamera aus. Kein Gehäuse, keine Dichtungen, kein Setup vor dem Tauchgang. Einschalten und aufnehmen funktioniert zuverlässig, die drei Tasten lassen sich auch mit Handschuhen sicher bedienen. Fokus und Auslösung arbeiten stabil im Nah- und Mittelbereich, genau dort, wo die meisten Riff- und Buddy-Aufnahmen entstehen.
Die Bildqualität ist klar dokumentarisch ausgelegt. In klarem Warmwasser wirken Farben ordentlich und ausgewogen, in trübem See- oder Tiefenwasser fallen Kontrast und Farbtiefe schneller ab.
⚠️ Einschränkungen / Kaufgrenze: Keine gute Wahl für Makro-Fotografie, kreativen Video-Look oder hohe Qualitätsreserven bei wenig Licht. Interner Speicher nicht erweiterbar und Akku nicht wechselbar. Für ambitionierte Bildgestaltung zu limitiert.
✅ Geeignet für: Urlaubstaucher, die ohne Gehäuse und Technikaufwand dokumentieren wollen
❌ Weniger geeignet für: Makro-Fans, Kreativ-Filmer und Qualitäts-Optimierer
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Kein Gehäuse nötig | Kein wechselbarer Akku |
| Bis 60 m ohne Zusatzsetup | Speicher nicht erweiterbar |
| Sehr einfache Bedienung | Schwach bei Makro |
| Robustes Sorglos-Konzept | Low Light limitiert |
| RAW möglich | Menü & App träge |
🧭 Kurzfazit: Die SeaLife Micro 3.0 ist ideal, wenn du deine Tauchgänge unkompliziert dokumentieren willst und ein komplett geschlossenes, tauchfertiges System suchst. Bildqualität ist ordentlich für Reise und Doku, aber klar nicht auf Makro- oder Profi-Niveau.
👉 Hier findest du den ausführlichen SeaLife Micro 3.0 Testbericht mit Unterwasserbeispielen und Detailbewertung.
OM System Tough TG-7: Makro-Unterwasserkamera für Taucher & Schnorchler
Die OM System Tough TG-7 ist eine robuste Unterwasserkamera zum Tauchen und Schnorcheln mit klarer Stärke im Makro- und Nahbereich. Sie richtet sich an Taucher, Reisende und Schnorchler, die kleine Motive und Details unter Wasser sauber fotografieren wollen, ohne ein großes Kamerasystem mitzunehmen.
⚙️ Technische Kerndaten
- Wasserdicht bis 15 m ohne Gehäuse laut Hersteller
- Mit Originalgehäuse bis 45 m tauchfähig
- 12 MP BSI Sensor mit Fokus auf Rauschkontrolle
- Sehr starker Mikroskop- und Makromodus ab ca. 1 cm
- Unterwasserprogramme + manueller Weißabgleich
- RAW-Aufnahme für Farbkorrektur
- 4K Video bis 30 fps
- Stoß-, frost- und druckfest
- Wechselakku
📷 Praxiseindruck unter Wasser
Im Unterwassereinsatz überzeugt die TG-7 vor allem bei Makro und kurzer Distanz. Kleine Tiere, Strukturen und Texturen werden sehr detailreich dargestellt. Der Mikroskop-Modus ist einer der größten Pluspunkte der Kamera unter Wasser. Die Unterwasserprogramme liefern brauchbare Farben direkt aus der Kamera, RAW bietet zusätzliche Reserven.
Bei mittleren Distanzen ist die Qualität noch solide, bei Weitwinkel und Blauwasser nimmt Detailtiefe sichtbar ab. Video ist gut für Doku und Reiseclips, aber kein High-End-Setup.
⚠️ Einschränkungen: Keine gute Wahl für große Weitwinkel-Szenen, Blauwasser-Aufnahmen und sehr lichtarme Tauchgänge ohne Zusatzlicht. Für anspruchsvolle Profi-Unterwasserfotografie mit großen Prints zu limitiert.
✅ Geeignet für: Taucher mit Makro-Fokus und Nutzer, die eine robuste Foto-Unterwasserkamera wollen
❌ Weniger geeignet für: Weitwinkel-Fans, Low-Light-Shooter und reine Video-Creator
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr starke Makro-Leistung | Weitwinkel unter Wasser schwächer |
| Robust & schnorcheltauglich ohne Gehäuse | Kleiner Sensor limitiert Dynamik |
| RAW + Unterwasserprogramme | Video nur solide |
| Mit Gehäuse gut bedienbar | Akku bei viel Video knapp |
✅ Mein Fazit: Die OM System Tough TG-7 ist eine sehr starke Wahl für Taucher und Schnorchler mit Fokus auf Makro und Nahaufnahmen. Ihre größten Stärken liegen bei Details und kleinen Motiven, während Weitwinkel und Low-Light klar limitiert sind. Für kompakte Unterwasser-Fotografie ohne großes Setup ist sie eine sinnvolle Speziallösung.
👉 Hier findest du den ausführlichen OM System Tough TG-7 Testbericht mit Unterwasser-Praxisbildern und Detailanalyse.
Sony RX100 VII: Profi-Unterwasserkamera für Fotoqualität beim Tauchen
Die Sony RX100 VII gehört zu den leistungsstärksten Kompaktkameras für Unterwasserfotografie beim Tauchen. Sie richtet sich an ambitionierte Taucher, die maximale Bildqualität, schnellen Autofokus und echte Fotokontrolle wollen. Im Unterwasserkamera Test spielt sie ihre Stärke vor allem bei Makro, Fischporträts und detailreichen Szenen aus.
⚙️ Technische Highlights:
- 1-Zoll Sensor mit sehr guter Detail- und Low-Light-Leistung
- Schneller Echtzeit-Autofokus mit Tracking
- 4K Video + hochwertige Fotoauflösung
- Zoom-Objektiv (24–200 mm) – flexibel für Weitwinkel- & Makroaufnahmen
- Serienbildgeschwindigkeit bis 20 B/s – ideal für dynamische Szenen
- Optische Bildstabilisierung – verwacklungsfreie Aufnahmen auch bei Strömung
- Akkulaufzeit: ca. 1–2 Stunden – je nach Nutzung
- Mit UW-Gehäuse für tiefe Tauchgänge geeignet
📷 Eingeordnet anhand Technikdaten
Unter Wasser überzeugt die Kamera vor allem bei kontrollierten Fotoaufnahmen. Fokus sitzt schnell und zuverlässig, auch bei bewegten Motiven. Farben und Dynamik sind sichtbar stärker als bei typischen Actioncams. Besonders bei Makro und Nahdistanz entstehen sehr saubere, druckfähige Bilder. Für Video liefert sie gute Qualität, ist aber klar fotoorientierter als klassische Actioncams.

Mit Gehäuse wird das Setup deutlich größer. Bedienung bleibt gut möglich, erfordert aber mehr Handling als bei Actioncams. Für schnelle Schnorchel-Clips ist das System eher zu aufwendig.
⚠️ Einschränkungen: Ohne Unterwassergehäuse nicht tauchfähig. Komplettes UW-Setup wird schnell teuer und sperrig. Für reine Video-Taucher oder Gelegenheitsnutzer überdimensioniert.
✅ Geeignet für: Anspruchsvolle Unterwasser-Fotografen mit Fokus auf Bildqualität
❌ Weniger geeignet für: Einsteiger, Schnorchler und reine Video-Creator
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Sehr hohe Fotoqualität unter Wasser | Nur mit Gehäuse tauchfähig |
| Starker Autofokus & Tracking | Setup teuer |
| Gute Low-Light-Leistung | Größer und schwerer als Actioncams |
| Ideal für Makro- und Weitwinkelaufnahmen | Für schnelle Clips zu aufwendig |
✅ Mein Fazit: Die Sony RX100 VII ist die stärkste Foto-Unterwasserkamera im Vergleich, aber nur sinnvoll mit Gehäuse und Qualitätsanspruch. Für die meisten Hobbytaucher bietet sie mehr als tatsächlich nötig wäre.
Insta360 X5: Immersive 360°–Actionkamera
Die Insta360 X5 ist eine 360°-Actionkamera, die auch unter Wasser eingesetzt werden kann und besonders für kreative Videoaufnahmen, Rundumsichten und immersive Tauchvideos geeignet ist. Mit ihrer 360°-Aufnahmetechnik eröffnet sie Perspektiven, die klassische Actioncams nicht bieten, und ist damit ideal für Content-Creator, Vlogger und visuelle Geschichten aus dem Wasser.
⚙️ Technische Highlights:
- 8K kombiniert (360° Stitching-Auflösung)
- Dual-Linse für Rundum-Perspektiven
- Wasserdicht bis ca. 15 m ohne Gehäuse (mit Gehäuse tiefer)
- FlowState-Stabilisierung für ruhige Videos
- Weitwinkel-Einzelobjektivmodus (4K) zusätzlich nutzbar
- Kompatibel mit Invisible Selfie-Stick für saubere Aufnahmen
- Wi-Fi / App-Synchronisation für einfache Übertragung
📷 Eingeordnet anhand Technikdaten
Unter Wasser zeigt sich die Stärke des 360°-Prinzips vor allem bei Szenen mit viel Umgebung, etwa über Riffen, bei Großfischbegegnungen oder in Gruppen. Der große Vorteil liegt weniger im Rohbild direkt aus der Kamera, sondern in der späteren Nachbearbeitung, weil Perspektive und Bildausschnitt flexibel gewählt werden können. Bei gutem Licht entstehen sehr eindrucksvolle Sequenzen, während in Tiefe und trübem Wasser Detailtiefe und Dynamik sichtbar abnehmen. Der Workflow ist damit klar stärker creator-orientiert als bei klassischen Actioncams.
⚠️ Einschränkung: Keine ideale Kamera für schnelle Urlaubsclips ohne Schnittaufwand. 360°-Material braucht Nachbearbeitung und große Datenmengen. Für klassische Unterwasserfotos ungeeignet.
✅ Geeignet für: Creator und Taucher mit Fokus auf immersive 360°-Videos
❌ Weniger geeignet für: Einsteiger, Foto-Fokus und Plug-and-Play-Nutzer
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Immersive 360°-Aufnahmen | Nachbearbeitung fast immer nötig |
| Flexible Perspektivwahl im Schnitt | Hoher Speicher- & Rechenbedarf |
| Sehr starke Stabilisierung | Schwächer bei wenig Licht |
| Kreativer Mehrwert für Video | Kein klassischer Fotoersatz |
💡 Tipp: Wenn du tiefer tauchst (z. B. >15 m), nutze unbedingt ein zusätzliches Tauchgehäuse – damit sind bis zu 60 m Tiefe möglich.
Kaufberatung: Welche Unterwasserkamera ist die richtige für dich?
Die beste Unterwasserkamera hängt nicht nur vom Budget ab, sondern vor allem davon, wie du sie einsetzen willst: Tauchen oder Schnorcheln, Foto oder Video, schnell draufhalten oder bewusst aufnehmen. Mit der kurzen Entscheidungsbox unten findest du in wenigen Sekunden die passende Richtung, bevor wir die Details durchgehen.
Schnellentscheidung: Welche Unterwasserkamera passt zu deinem Einsatz?
- 🤿 Tauchen + Video-Fokus → High-End Actioncam (idealerweise mit Videolicht)
- 🌊 Schnorcheln + Urlaub → klassische Actioncam
- 📷 Tauchen + Makro & Fotos → robuste Kompaktkamera
- 🎬 Creator & Social Content → Premium Actioncam mit Log/RAW
- 📱 Gelegenheitsnutzer → Smartphone + Unterwassergehäuse
Unterwasserkamera fürs Tauchen: Darauf kommt es an
Beim Tauchen steigen Druck, Farbverlust und Bedienanforderungen schnell an. Viele Kameras, die beim Schnorcheln gut funktionieren, stoßen hier an ihre Grenzen. Auf diese Punkte solltest du beim Kauf besonders achten:
- 🛡️ Druck & Tiefe: Herstellerangaben wie „wasserdicht bis 10 m“ gelten nur für ruhige Nutzung. Beim echten Tauchgang mit Bewegung und Temperaturunterschieden ist ein geprüftes Unterwassergehäuse die sichere Lösung.
- 🧂 Schutz vor Salz & Sand: Ein Gehäuse schützt nicht nur vor Druck, sondern auch vor Salzwasser, Sand und mechanischen Belastungen beim Einstieg oder auf dem Boot. Das erhöht die Lebensdauer der Kamera deutlich.
- 🧤 Tasten statt Touchscreen: Touchscreens reagieren unter Wasser oft unzuverlässig. Große, klar getrennte Tasten sind beim Tauchen deutlich wichtiger, besonders mit Neoprenhandschuhen. In Tiefe können Tasten ohne Gehäuse schwergängig werden oder hängen bleiben, ein gutes Tauchgehäuse hat dafür deutlich bessere Tastenfedern
- 🎨 Lichtverlust & Farbproblem: Schon ab wenigen Metern verschwinden warme Farben. Kameras mit manuellem Weißabgleich, Unterwasser-Modi oder guter Farbkorrektur sparen dir viel Nachbearbeitung.
- ⚖️ Stabilisierung wichtiger als Megapixel: Strömung, Atmung und Flossenschläge sorgen immer für Bewegung. Gute interne Stabilisierung bringt in der Praxis mehr als hohe Auflösung.
- 🌫️ Beschlag im Gehäuse: Temperaturunterschiede können zu Kondenswasser an der Innenseite führen. Anti-Beschlag-Pads sind ein simples, aber wichtiges Zubehör für klare Aufnahmen.
- 🔍 Vakuum-Check bei hochwertigen Gehäusen: Einige Premium-Gehäuse bieten ein Vakuum-System zur Dichtigkeitsprüfung vor dem Tauchgang. Das ist kein Muss, aber ein starkes Sicherheitsfeature für häufige oder tiefe Tauchgänge.

Unterwasserkamera fürs Schnorcheln: Das ist wichtig
Beim Schnorcheln hast du meist viel Licht, geringe Tiefe und kurze Aufnahmefenster. Deshalb zählen hier einfache Bedienung, schnelle Einsatzbereitschaft und stabile Videos mehr als komplexe Profi-Features. Darauf solltest du besonders achten:
- 💧 Wasserdichtigkeit realistisch einschätzen: Für Schnorcheln reichen oft Kameras mit 10–15 m Freigabe ohne Gehäuse (z. B. GoPro oder DJI Osmo Action). Ein zusätzliches Gehäuse ist nicht zwingend nötig, schützt aber vor Sand am Strand und bietet Reserve bei Sprüngen vom Boot.
- ⚡ Schnelligkeit ist alles: An der Oberfläche bewegen sich Fische oft sehr schnell. Einschalten und Aufnehmen muss per Knopfdruck sofort klappen (Quick-Capture). Tiefe Menüs bremsen dich an der Oberfläche nur aus.
- 🎥 Stabilisierung vor Sensorgröße: Wellenbewegung und das Paddeln mit den Armen erzeugen ständig Wackler. Eine starke digitale Bildstabilisierung ist hier wichtiger als ein großer Sensor.
- ☀️ Display-Helligkeit gegen Reflexionen: Bei Sonne von oben erkennst du auf dunklen Displays kaum etwas. Helle, kontrastreiche Screens helfen dir, Bildausschnitt und Aufnahmezustand sicher zu prüfen.
- 🎒 Montage & Perspektive: Brustgurt, Maske-Mount oder Schwimmgriff entscheiden stark über den Look deiner Aufnahmen. Für ruhige Riff-Clips ist ein Handgriff meist besser als Kopf- oder Maskenmontage.
- 🔋 Akku & Speicher nicht unterschätzen: Schnorcheln heißt oft viele kurze Clips. Actioncams ziehen dabei viel Akku. Ersatzakku oder Powerbank am Strand spart Frust.
- 📏 Handling & Verlustschutz: Kompakte Kamera am Handgelenk stört nicht beim Schwimmen. Immer mit Schwimmgriff oder Sicherungsschlaufe filmen, sonst ist sie schnell weg.
- 💸 Typischer Fehlkauf: Großes Profi-Gehäuse für flache Urlaubsspots. Für die meisten Schnorchler reicht eine gute Actioncam oder robuste Kompaktkamera völlig aus.

📷 Foto oder Video Fokus: Danach solltest du entscheiden
Du solltest vor dem Kauf klar festlegen, ob du hauptsächlich filmen oder fotografieren willst. Beides wirklich gut geht nur mit deutlich größeren und teureren Setups.
✅ Foto & Makro im Fokus → Kompaktkamera
Wenn du kleine Motive, Details und Farben sauber festhalten willst, bist du mit einer Kompaktkamera klar im Vorteil. Actioncams sind auf Weitwinkel und Szene ausgelegt. Sehr nahe Motive wie Schnecken, Garnelen oder Strukturen am Riff werden ohne Makro-Modus oder Vorsatzlinse schnell weich.
Modelle wie die TG-7 bringen Makro- und Mikroskop-Modi, RAW-Dateien und manuellen Weißabgleich mit. Damit bekommst du auch in größerer Tiefe noch brauchbare Farben und Details in der Nachbearbeitung.
🎥 Video, Reise & Doku → Actioncam
Für Tauchvideos, Riff-Szenen und Urlaubsclips spielen Actioncams ihre Stärke aus. Die Stabilisierung ist deutlich stärker als bei den meisten Kompaktkameras. Strömung, Flossenschläge und Atmung werden sichtbar besser ausgeglichen.
Du bekommst schnell nutzbare Clips ohne großes Setup und ohne viel Einstellarbeit unter Wasser.
🧱 Mit Gehäuse oder ohne Gehäuse tauchen
Viele Kameras sind zwar „wasserdicht“, aber das bedeutet nicht automatisch tauchtauglich. Ohne Gehäuse gelten die Tiefenangaben nur für ruhige Nutzung an der Oberfläche. Beim Abtauchen wirken Druck, Bewegung und Temperaturunterschiede deutlich stärker. Eine Actioncam, die ohne Schutz nur bis etwa 10 bis 15 m freigegeben ist, kannst du mit passendem Tauchgehäuse oft bis 40 bis 60 m einsetzen. Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Große Gehäusetasten lassen sich auch mit Handschuhen sicher bedienen, während nackte Kameratasten in Tiefe durch Druck schwergängig werden können.

Ein Gehäuse schützt nicht nur vor Druck, sondern auch vor Salz, Sand und mechanischen Stößen am Boot. Gleichzeitig ist es wartbarer: Der O-Ring lässt sich günstig tauschen, Kameradichtungen meist nicht. Wichtig in der Praxis: Kamera nie heiß in der Sonne ins Gehäuse legen und dann direkt abtauchen, sonst kann die Linse innen beschlagen. Anti-Beschlag-Pads helfen.
💡 Praxisregel: Für echtes Tauchen ist ein Gehäuse fast immer die sicherere Wahl. Für reines Schnorcheln reicht „nackt wasserdicht“ oft aus. Übrigens: Nach jedem Tauchgang gehört das Setup ins Süßwasserbad, Tasten mehrmals drücken, trocknen lassen. Das verlängert die Lebensdauer spürbar 😉
Kameraarten unter Wasser: Actioncam vs Kompaktkamera vs Smartphone-Gehäuse
Die Wahl des Kameratyps entscheidet stärker über deine Ergebnisse unter Wasser als einzelne Megapixel oder Marketing-Features. Die meisten Fehlkäufe passieren genau hier. Wenn du weißt, welches System zu deinem Einsatz passt, sparst du Geld, Frust und verpasste Aufnahmen.
| Kriterium | Actioncam | Kompaktkamera | Smartphone + Gehäuse |
|---|---|---|---|
| 🎬 Video & Stabilisierung | sehr stark | mittel | abhängig vom Handy |
| 📷 Foto & Makro | schwach–mittel | sehr stark | mittel |
| 🤿 Tieftauchen | mit Gehäuse sehr gut | mit Gehäuse sehr gut | eingeschränkt |
| ⚡ Startgeschwindigkeit | sofort startklar | langsamer | mittel |
| 🧤 Bedienung mit Handschuhen | gut | gut | oft schwierig |
| 🎒 Größe & Handling | sehr kompakt | größer | mittel |
| 💰 Einstiegskosten | mittel | höher | mittel |
Actioncam: Beste Wahl für Video, Reisen & einfache Handhabung
Eine Actioncam ist eine kompakte, stoßfeste Videokamera mit starker Stabilisierung, gebaut für Bewegung, Wasser und schnelle Einsätze.

✅ Stärken
- sehr starke Videostabilisierung unter Wasser
- klein, robust, schnell startklar
- ideal für Tauchen, Schnorcheln und Reisen
- gute Ergebnisse ohne großes Setup
- riesiges Zubehör-Ökosystem
❌ Schwächen
- schwächer bei Makro und Detailfotos
- kleiner Sensor limitiert bei wenig Licht
- Farben in Tiefe ohne Filter schnell flach
⚠️ Typischer Fehlkauf: Actioncam kaufen und hochwertige Makro-Fotografie erwarten.
👉 Actioncam ist die beste Wahl für dich, wenn du Video, Reiseclips und Riffaufnahmen filmen willst. Gute Beispiele: GoPro Hero 13, DJI Osmo Action 6, Insta360 Ace Pro 2.
Kompaktkamera: Beste Wahl für Fotos, Makro & Bildkontrolle
Kompaktkameras für unter Wasser bieten mehr Sensorleistung und Fotokontrolle, brauchen aber fast immer ein Gehäuse.

✅ Stärken
- deutlich bessere Fotoqualität
- starke Makro-Modi und Detaildarstellung
- manueller Weißabgleich und RAW
- besser bei Low Light mit Lampe
- mehr kreative Kontrolle
❌ Schwächen
- größeres Setup mit Gehäuse
- Handling unter Wasser aufwendiger
- Videostabilisierung schwächer als bei Actioncams
- insgesamt teurer
⚠️ Typischer Fehlkauf: Kompaktkamera für reines Video-Filmen kaufen und sich über unruhige Clips wundern.
👉 Kompaktkamera ist die beste Wahl für dich, wenn du Makro, Fischporträts und hochwertige Fotos willst. Gute Beispiele: OM System TG-7, Sony RX100 VII.
💡 Praxis-Tipp fürs Filmen mit Kompaktkameras: Nutze unbedingt eine Videoschiene mit zwei Griffen (auch Tray genannt). Die mechanische Stabilisierung durch ruhige Zweihand-Führung gleicht das schwächere digitale Stabilisierungssystem vieler Kompaktkameras spürbar aus.
Smartphone + Unterwassergehäuse: Flexibel, aber klar begrenzt
Mit einem Unterwassergehäuse kannst du dein Smartphone unter Wasser bedienen. Das ist praktisch, aber technisch limitiert.

✅ Stärken
- vorhandenes Smartphone nutzbar
- großes Display und vertraute Bedienung
- gut für Schnorcheln und flache Einsätze
- günstiger Einstieg
- direktes Teilen und Bearbeiten
❌ Schwächen
- Bildqualität stark vom Handy abhängig
- schwach bei wenig Licht
- höheres Risiko bei Dichtungsfehlern
- Akku unter Wasser schnell leer
- ungeeignet für anspruchsvolle Tieftauchgänge
⚠️ Wichtig für die Praxis: Hochwertige Systeme wie das Divevolk-Gehäuse arbeiten mit Druckausgleich. Bei billigen Hüllen presst der Wasserdruck in größerer Tiefe den Bildschirm aufs Display, Touch wird unkontrollierbar. Mit Druckausgleich bleibt die Bedienung stabil. Trotzdem gilt: Vor jeder Reise ein Cloud-Backup machen. Unter Wasser gibt es keine zweite Chance.
👉 Smartphone + Gehäuse reicht für dich, wenn du gelegentlich schnorchelst und einfache Urlaubserinnerungen festhalten willst. Ich nutze es aber auch für professionelle Aufnahme mit dem iPhone. Starkes Beispiel: Divevolk SeaTouch 4 Max Plus.
Welche Kamera passt zu welcher Tauchumgebung?
Je nach Tauchumgebung ändern sich Licht, Distanz, Motivgröße und Bedienanforderungen stark. Diese Übersicht zeigt dir schnell, welche Unterwasserkamera in welcher Situation die beste Wahl ist.
| Tauchumgebung | Beste Kameraart | Gute Modelle | Warum diese Wahl | Typischer Fehler |
|---|---|---|---|---|
| Schnorcheln | Actioncam oder robuste Kompaktkamera | GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 6, OM System TG-7 | viel Licht, geringe Tiefe, schnelle Motive, starke Stabilisierung | großes Gehäuse-Setup mitschleppen |
| Tropisches Riff | Actioncam | GoPro Hero 13 Black, Insta360 Ace Pro 2 | Weitwinkel, Bewegung, starke Videostabilisierung | zu enger Bildwinkel statt Weitwinkel |
| Wracktauchen | Actioncam + Licht oder Kompaktkamera mit Gehäuse | Insta360 Ace Pro 2, DJI Osmo Action 6, Sony RX100 VII | wenig Licht, enge Räume, Video + Lampe entscheidend | ohne Videolicht filmen |
| Kaltwasser / See | Actioncam mit Gehäuse | GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 6 | große Tasten, robust, gut mit Handschuhen bedienbar | Touchscreen einplanen |
| Makro-Spots | Kompaktkamera | OM System TG-7, Sony RX100 VII | echter Makro-Modus, Nahfokus, RAW & Weißabgleich | Actioncam für Makro kaufen |
| 360°-Umgebung / Gruppe | 360° Kamera | Insta360 X5 | komplette Szene erfassen, später Bildausschnitt wählen | 360° ohne Schnittworkflow |
👉 Praxisregel: Je dunkler, enger und detailreicher die Umgebung, desto sinnvoller wird eine Kamera mit Makro-Fokus oder manuellem Weißabgleich. Je weiter und dynamischer die Szene, desto stärker spielt eine Actioncam ihre Vorteile aus.
🎨 Farben & Licht unter Wasser richtig verstehen
Unter Wasser verhält sich Licht komplett anders als an Land. Farben verschwinden mit zunehmender Tiefe, Kontrast nimmt ab und Motive wirken schnell flach. Wenn du die optischen Effekte kennst, bekommst du mit derselben Kamera sichtbar bessere Ergebnisse.
🔬 Die 33 %-Regel durch Brechung: Wasser wirkt wie eine Lupe. Motive erscheinen rund ein Drittel größer und näher als sie wirklich sind. In Wahrheit bist du also weiter weg als gedacht. Genau dieser zusätzliche Abstand kostet Schärfe, Farbe und Kontrast. Deshalb gilt unter Wasser immer: näher ran statt zoomen.
🌈 Farbverlust nach Tiefe: Rot verschwindet oft schon ab etwa 5 m, danach Orange und Gelb. Ohne Weißabgleich, Rotfilter oder Videolicht werden Aufnahmen schnell blau-grün. Kameras mit manuellem Weißabgleich oder Log-Profil geben dir hier klare Reserven.

💡 Licht ist der größte Qualitätshebel: Schon eine gute Videolampe bringt oft mehr Bildqualität als ein Kamera-Upgrade. Gerade bei Tiefe, Wracks und Seen holt erst Zusatzlicht echte Farben zurück.
👉 Dazu passt auch mein ausführlicher Tauchlampen Test mit Empfehlungen nach Einsatz.
❄️ Backscatter-Gefahr: Licht kann auch schaden. Wenn deine Lampe zu nah an der Kamera sitzt, leuchtet sie Schwebeteilchen direkt vor der Linse an. Ergebnis sind helle Schneepunkte im Bild. Besser: Lampe seitlich versetzt montieren und leicht am Motiv vorbeileuchten. So vermeidest du auch generell eine Überbelichtet.

Praxisregel: Erst Abstand reduzieren, dann Weißabgleich oder Filter setzen, dann Licht korrekt positionieren. Kamera kommt erst danach. Genau deshalb bewerte ich im Unterwasserkamera Test nicht nur Datenblätter, sondern reale Licht- und Farbleistung unter Wasser.
Häufige Fehler bei Unterwasserfotos & Videos
Die meisten schlechten Unterwasseraufnahmen entstehen nicht durch die Kamera, sondern durch typische Praxisfehler. Wenn du diese Punkte vermeidest, holst du aus fast jedem Setup sichtbar mehr raus.
❌ Zu weit vom Motiv entfernt
Wasser schluckt Kontrast und Farben. Jeder zusätzliche Meter dazwischen verschlechtert das Bild. Geh näher ran statt zu zoomen.
❌ Falsche oder frontale Beleuchtung
Licht direkt neben der Linse erzeugt Backscatter und „Schneeflocken“ im Bild. Besser seitlich versetzt leuchten und leicht am Motiv vorbeizielen.
❌ Unruhige Tarierung & hektische Bewegung
Schlechte Tarierung führt zu Wacklern, aufgewirbeltem Sediment und unsauberen Bildausschnitten. Erst stabil schweben, dann filmen oder fotografieren.
❌ Nur Auto-Weißabgleich verwenden
Die Automatik irrt sich unter Wasser oft. Manueller Weißabgleich, Unterwasser-Modus oder Log-Profil liefern deutlich bessere Farben.
❌ Ohne Licht oder Filter in Tiefe filmen
Ab wenigen Metern fehlt Rot komplett. Ohne Rotfilter oder Videolampe wirken Aufnahmen flach und blaugrün.
❌ Falscher Kameratyp für das Motiv
Actioncam für Makro oder Kompaktkamera für Freihand-Video führt fast immer zu Enttäuschung. Kamera nach Einsatz wählen.
❌ Keine Nachbearbeitung einplanen
Unterwasser-Material braucht fast immer leichte Farb- und Kontrastkorrektur. Wer gar nicht nachbearbeitet, verschenkt viel Qualität.
Praxis-Merksatz: Abstand, Licht, Stabilität und Weißabgleich entscheiden unter Wasser mehr über die Bildqualität als das Kameramodell.
Häufige Fragen
Ja. Viele aktuelle Modelle wie GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 6 und Insta360 Ace Pro 2 sind für Schnorcheln und Tauchen geeignet. Beim Schnorcheln kannst du sie oft ohne Gehäuse nutzen. Für echte Tauchgänge solltest du fast immer ein zusätzliches Unterwassergehäuse verwenden, damit Druck, Bewegung und Temperaturunterschiede kein Risiko für die Kamera darstellen.
Für sehr flaches Schnorcheln kann eine billige Actioncam funktionieren, im Praxiseinsatz zeigen diese Modelle aber oft Schwächen bei Dichtigkeit, Stabilisierung und Farbverarbeitung. Im direkten Vergleich liefern GoPro Hero 13 Black oder DJI Osmo Action 6 deutlich stabilere Videos und verlässlichere Ergebnisse. Für Tauchen würde ich No-Name-Kameras nicht empfehlen.
Als bester Allrounder für Tauchen und Schnorcheln schneidet die GoPro Hero 13 Black sehr stark ab, vor allem bei Video und Stabilisierung. Für Creator-Video und Farbkontrolle ist die Insta360 Ace Pro 2 eine Top-Wahl. Für Unterwasserfotos und Makro liegen OM System TG-7 und Sony RX100 VII vorne. Die beste Kamera hängt also vom Schwerpunkt Video oder Foto ab.
Für reine Fotoqualität unter Wasser sind Kompaktkameras mit größerem Sensor klar im Vorteil. Sony RX100 VII und OM System TG-7 liefern im Test sichtbar mehr Details, bessere Makro-Leistung und mehr Reserven bei der Nachbearbeitung als klassische Actioncams. Actioncams sind stärker bei Video, nicht bei Makro-Fotos.
Die OM System TG-7 ist aktuell die beste robuste Kompaktkamera für Unterwasser-Makro und Nahaufnahmen. Sie bietet spezielle Unterwasser-Modi, sehr guten Nahfokus und RAW-Aufnahme. Wenn maximale Bildqualität wichtiger ist als Kompaktheit, ist die Sony RX100 VII mit Unterwassergehäuse die stärkere, aber aufwendigere Lösung.
Für eine gute Unterwasserkamera solltest du realistisch ab etwa 400 bis 600 Euro einplanen. Actioncams wie GoPro Hero 13 Black oder DJI Osmo Action 6 liegen in diesem Bereich. Ein Foto-Setup mit Sony RX100 VII plus Gehäuse und Licht kann schnell deutlich über 1.000 Euro kosten. Dazu kommen oft noch Zubehör wie Gehäuse, Filter und Videolampen.
Ja, für echtes Gerätetauchen (tiefer als 10 m) ist ein Gehäuse Pflicht. Es schützt dich nicht nur vor Wassereinbruch, sondern verhindert vor allem, dass der Wasserdruck die Bedienknöpfe blockiert. Zudem schützt es die empfindlichen Klappendichtungen vor aggressivem Salzwasser und Sand.
Ohne Gehäuse sind beide Kameras bis 10 m (GoPro) bzw. 20 m (DJI) wasserdicht. Aber Achtung: Diese Angaben gelten für ruhiges Wasser. Durch Sprünge oder Strömung entsteht Druckspitzen, die Dichtungen belasten. Für Tauchgänge ab 10 m solltest du daher immer ein Tauchgehäuse (bis 60 m) nutzen, um kein Risiko einzugehen.
Für Anfänger ist die beste Unterwasserkamera die, die du unter Wasser blind bedienen kannst, ohne Menüs und ohne Stress. Genau deshalb sind Actioncams wie die GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 6 oder Insta360 Ace Pro 2 für viele Einsteiger die sinnvollste Lösung. Wenn der Fokus eher auf Fotos und Makro liegt, ist eine robuste Kompaktkamera wie die OM System TG-7 anfängerfreundlich, weil sie stabil in der Hand liegt, einen starken Nahmodus hat und „Unterwasserprogramme“ mitbringt.
🏁 Fazit: Die beste Unterwasserkamera im Test für Taucher & Schnorchler
Die beste Unterwasserkamera ist nicht ein einzelnes Modell, sondern die Kamera, die zu deinem Einsatz passt. Für die meisten Taucher und Schnorchler liefern moderne Actioncams aktuell das beste Gesamtpaket aus Videoqualität, Stabilisierung und einfacher Bedienung. Wer dagegen gezielt Makro und Fotos aufnehmen will, fährt mit einer robusten Kompaktkamera besser.
GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 6 und Insta360 Ace Pro 2 sind die stärksten Video-Allrounder im Test. Für Makro und Detailaufnahmen bleibt die OM System TG-7 die beste kompakte Fotolösung. Maximale Bildqualität mit größerem Setup bietet die Sony RX100 VII, während die SeaLife Micro 3.0 besonders stressfrei ohne separates Gehäuse nutzbar ist.
🎯 Mein Kurzkompass aus dem Praxistest
- 🎬 Testsieger Video & Allround: GoPro Hero 13 Black oder DJI Osmo Action 6
- 📸 Testsieger Makro & Foto: OM System TG-7
- 💰 Preis-Leistungs-Tipp: Smartphone + Divevolk Unterwassergehäuse
- 🤿 Profi-Setup: Kamera + Videolicht + Doppelgriff-Tray für maximale Ruhe im Bild
Wenn du unsicher bist, nimm lieber das stabilere Video-Setup statt der höheren Megapixel. Unter Wasser gewinnt fast immer Stabilisierung und Licht.











8 Kommentare
Danke für die Empfehlungen! Ich hab mir die Hero12 geholt und bin ziemlich zufrieden damit 🙂
Das freut mich
Lohnen sich über tausend Euro wirklich für die RX100 ??
Das ist schwer pauschal zu beantworten, es kommt immer ganz drauf an was man mit seinen Aufnahmen erreich will. Wenn man professionelle Aufnahmen in erstklassiger Auflösung haben möchte sollte man sich den Kauf einer teuren Kamera überlegen. Wenn du eher deine Tauchabenteur „festhalten“ willst reicht natürlich auch eine kostengünstigere 😉
Warum gibt es bei der dji keine tauchfilter für die gopro aber schon
Bei unserer Recherche zu Tauchfiltern (Rotfilter) haben wir keine „guten“ Filter für die DJI Osmo Action Kameras gefunden. Da wir nur hochwertige Produkte vorstellen, konnten wir hierzu leider keine passenden Produkte finden. ICh denke, dass DJI keine speziellen Rotfilter für die Osmo Unterwasserkameras anbietet, da sie bisher nicht so stark auf Unterwasseranwendungen fokussiert sind wie GoPro. Solltest du gute Filter kennen, die du empfehlen kannst – kannst du uns gerne bescheid geben 🙂
Ich suche eine sehr kleine kompakte Kamera (inkl. UW Wassergehäuse) mit der ich hauptsächlich Fotografieren möchte als Videos machen, auch in Tiefen unter 30m OHNE Blitz, da sonst Großfische verscheucht werden. Leider fehlt in deinem Test die Sealife Micro 3.0. Kannst du zu der auch etwas sagen ?
Hallo Johannes, du hast recht. Eigentlich gehört die SeaLife Micro auch in den Test rein, hier muss ich nochmal nacharbeiten 🙂 Was ich cool finde ist die einfachheit, die Bedienung klappt einfach über den Button (außer mit fetten Trockihandschuhen) und du kannst sie ohne Gehäuse bis zu 60 Metern nehmen. Was mich etwas stört ist ein fehlender Zoom. Die Bildqualität ist in Ordnung kann aber natürlich nicht mit bspw. der doppelt so teuren Sony RX100 VII mithalten. Ich würde sagen es ist so ein Zwischending zwischen GoPro und „richtiger“ Unterwasserkamera. Ich persönlich würde eher in richtung der TG-7 gehen, da du mit ihr bessere Aufnahmen machen kannst (hier bräuchtestdu aber ein sep. Gehäuse) 🙂